Beschreibung
Windows Server 2022 – die neueste Version des Windows-Servers
Windows stellt das beliebteste Betriebssystem für den PC dar. Es arbeitet sehr effizient, bietet viele praktische Funktionen und ist außerdem einfach und intuitiv zu bedienen. Von diesen Vorteilen können Sie auch auf Ihrem Firmenserver profitieren. Hierfür hat Microsoft die Software so angepasst, dass sie alle wichtigen Serverfunktionen ausführt.
Seit dem Erscheinen dieses Serverbetriebssystems hat Microsoft immer wieder neue Versionen entwickelt, welche die Entwickler jeweils an den aktuellen Stand der Technik angepasst haben. Und die neuste Version ist jetzt mit den Varianten des Windows Server 2022 verfügbar.
Neuerungen in Windows Server 2022
Zunächst soll Windows Server 2022 eine engere Verbindung zu Microsoft Azure erhalten, die wiederum mit neuen Versionen des Windows Admin Centers verwaltet werden sollen. Ab Version 2103.2 ist das Windows Admin Center kompatibel mit den Funktionen in Windows Server 2022 und ermöglicht auch die Anbindung von Azure-Funktionen wie Azure Arc oder Storage Migration Service an Windows Server 2022. Einfach ausgedrückt soll Azure Arc Funktionen und Technologien aus Microsoft Azure direkt in lokalen Rechenzentren zur Verfügung stellen.
Von vielen praktischen Funktionen profitieren
Der Windows Server 2022 bietet im Vergleich zur Vorgängerversion einige praktische neue Funktionen. Diese erleichtern das Server-Management und die Zusammenarbeit mit den Cloud-Diensten von Microsoft.
Von großer Bedeutung ist hierbei Azure Arc. Diese Anwendung erlaubt es, die Cloud-Dienste von Azure mit Ihrem eigenen Firmenserver zu verbinden. Die Steuerung findet hierbei schnell und einfach über Azure statt. Das erlaubt eine effiziente Organisation Ihrer IT-Infrastruktur.
Auch der Storage Migration Service erhält auf dem Windows Server 2022 eine bessere Unterstützung als bisher. Diese Anwendung dient dazu, Inhalte von Ihrem firmeninternen File-Server schnell und einfach in die Azure-Cloud zu übertragen. Das erlaubt es, die Cloud-Dienste noch effizienter zu nutzen.
Darüber hinaus hat Microsoft das Windows Admin Center überarbeitet. Eine der wichtigsten Neuerungen besteht darin, dass Sie nun Ihre virtuellen Maschinen deutlich besser verwalten können. Beispielsweise können Sie Ihre Anwendungen in einen Container einfügen und dann in die Cloud übertragen.
Neue Version mit Fokus auf die Sicherheit
Das Hauptaugenmerk bei der Gestaltung der neuen Version lag jedoch ganz klar auf der Erhöhung der Sicherheit. Cyber-Attacken finden immer häufiger statt und bringen für viele Unternehmen erhebliche Verluste mit sich. Microsoft hat auf dieses Problem reagiert und die neue Version der Server-Software mit einem deutlich verbesserten Schutzsystem ausgestattet.
Im Zentrum steht hierbei der sogenannte Secure-core Server. Dieser basiert in gewissen Bereichen auf dem Windows Defender, den viele Anwender wahrscheinlich bereits vom PC-Betriebssystem Windows 10 kennen. Microsoft hat dessen Funktionen jedoch an die speziellen Anforderungen eines Servers angepasst. Er sorgt für einen guten Schutz vor Viren und anderer Schadsoftware. Der Secure-core Server geht allerdings noch einen Schritt weiter. Über ein sogenanntes Multi-Layer-Schutzsystem trennt er das Betriebssystem von der Hardware. Das schützt den Server insbesondere vor Angriffen, die die Schwachstellen der verwendeten Firmware ausnutzen.
Ein weiteres Schutzsystem trägt den Namen Secure Connectivity. Dieses erhöht die Sicherheit bei der Nutzung des Netzwerks. Das sorgt dafür, dass die Übermittlung der Daten sicherer wird. Beispielsweise unterstützt dieses System standardmäßig die sicheren Übermittlungsprotokolle HTTPS und TLS 1.3.
Hinzu kommen viele weitere Funktionen, die die Sicherheit erhöhen. Beispielsweise kommt es zu einem erhöhten Schutz vor der Ausführung von nicht verifiziertem Code. Das System bietet außerdem bei Daten, die die Identitäten der Anwender betreffen, eine besonders hohe Sicherheit. Schließlich ist auch ein zusätzlicher Schutz bei einem physischen Zugriff auf das System integriert. All diese Details sorgen dafür, dass Sie mit Windows Server 2022 Angriffe auf unterschiedlichen Ebenen deutlich einfacher abwehren können.
Erweiterte Unterstützung für umfangreiche Hardware
Das Betriebssystem ist für die Steuerung der Hardware verantwortlich. Allerdings unterstützt es hierbei keine unbegrenzte Ausstattung. Das ist technisch nicht möglich. Deshalb muss es immer eine Grenze setzen. Da die Hardware im Laufe der Zeit jedoch immer leistungsfähiger wird, ist es üblich, diese Grenzen mit jeder neuen Version zu erweitern. Das ist auch beim Windows Server 2022 der Fall.
Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Beschränkung des Arbeitsspeichers. Die Vorgängerversion Windows Server 2019 unterstützte hierbei bis zu 24 TB. Die neue Version wird diesen Wert jedoch auf bis zu 48 TB anheben. Daher können Sie damit einen deutlich leistungsfähigeren Server betreiben.
Hinzu kommen Erweiterungen in anderen Bereichen. Wenn Sie beispielsweise eine virtuelle Maschine erzeugen, soll diese nicht nur einen größeren Arbeitsspeicher nutzen können, sondern auch mehr virtuelle CPUs als bisher. Zusammengefasst lässt sich daher sagen, dass Sie mit Windows Server 2022 deutlich leistungsfähigere Systeme betreiben können.
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