Lenovo Server: ThinkSystem Rack- und Tower-Server
Server von Lenovo von der Zweigstelle bis zum Rechenzentrum –
konfiguriert und angeboten vom Lenovo Platinum Partner.
Powered by Serverhero
Lenovo Server der Baureihe ThinkSystem sind Rack-Server und Tower-Server für den Dauerbetrieb in Unternehmen, Behörden und Rechenzentren. Das Spektrum reicht vom kompakten Ein-Sockel-System für eine Zweigstelle über den Zwei-Sockel-Server für Virtualisierung und Datenbanken bis zum Acht-Sockel-System für große In-Memory-Anwendungen. Hinzu kommen GPU-Server für KI-Training und Inferenz sowie flüssigkeitsgekühlte Systeme der Neptune-Baureihe. Eingesetzt werden die Server von Lenovo vom Mittelstand bis zu Konzernen, Hochschulen und Hosting-Anbietern.
Jeder Lenovo Server im Sortiment lässt sich im Systemkonfigurator zusammenstellen; zertifizierte Serverexperten prüfen die Konfiguration auf Wunsch gegen und erstellen daraus ein Angebot.
Lenovo Platinum Partner
Lenovo Server vom Platinum Partner
Als Lenovo Platinum Partner verhandelt Serverhero Projektkonditionen mit Lenovo und gibt sie weiter – beim Server kaufen sind so Vergünstigungen von bis zu 40 % möglich.
Die Modellübersicht oben auf dieser Seite zeigt alle Reihen mit Gehäusetyp, Höheneinheiten, Sockelzahl und Prozessor; jede Kachel führt zur Reihenseite mit dem Konfigurator. Wer direkt Server konfigurieren möchte, beginnt dort mit der Wahl der Reihe.
Einsatzbereiche
Welcher Lenovo Server für welchen Einsatz
Die ThinkSystem Reihen sind auf unterschiedliche Aufgaben zugeschnitten. Die Übersicht ordnet typische Einsatzbereiche den Reihen zu, die dafür ausgelegt sind. Welches Modell am Ende passt, hängt zusätzlich von Datenmenge, Zahl der virtuellen Maschinen, Lizenzmodell und geplantem Wachstum ab.
| Einsatzbereich | Passende Reihen | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Büro, Praxis oder Zweigstelle ohne Serverraum | ST45, ST550, ST650 | freistehender, leiser Betrieb ohne Rack |
| Datei-, Druck- und Domänenserver im Rack | SR250, SR630 | wenig Platzbedarf, ein oder zwei Sockel |
| Virtualisierung und Terminalserver | SR630, SR645, SR650, SR665 | viele Kerne und viel Arbeitsspeicher pro Host |
| Kompakter Virtualisierungshost mit einem Sockel | SR635, SR655 | hohe Kernzahl ohne zweiten Sockel |
| Datenbanken und speicherlastige Anwendungen | SR650, SR655, SR665 | viele Laufwerkseinschübe, schnelle NVMe-Anbindung |
| KI-Training, Inferenz und Rendering | SR650a V4, SR670 V2, SR675 V3, SR685a V3 | Zahl und Anbindung der GPU-Beschleuniger, Kühlung |
| Große In-Memory-Datenbanken und Konsolidierung | SR850, SR860, SR950 | vier oder acht Sockel, sehr großer Speicherausbau |
| Hochleistungsrechnen und KI-Cluster | SC750, SC777 | Leistungsdichte, Flüssigkeitskühlung |
Liegt ein Vorhaben zwischen zwei Reihen oder sollen mehrere Aufgaben auf einem System laufen, stellt Serverhero im Angebot auf Wunsch zwei Konfigurationen einander gegenüber.
Generationen
Lenovo ThinkSystem Generationen: V1 bis V4
Die Generation eines ThinkSystem Servers steht als Zusatz hinter dem Modellnamen: SR650 V2, SR650 V3, SR650 V4. Die erste Generation von 2017 trägt keinen Zusatz und wird oft als V1 bezeichnet. Mit jeder Generation wechselt Lenovo die Prozessorplattform und mit ihr Arbeitsspeicher und Schnittstellen; Bauform und Einsatzzweck einer Reihe bleiben gleich. Die Entwicklung am Beispiel des 2-HE-Rack-Servers SR650:
| Modell | Generation | Vorgestellt | Arbeitsspeicher | Erweiterungssteckplätze |
|---|---|---|---|---|
| SR650 | 1. Generation | 2017 | DDR4 | PCIe 3.0 |
| SR650 V2 | 2. Generation | 2021 | DDR4-3200 | PCIe 4.0 |
| SR650 V3 | 3. Generation | 2023 | DDR5 | PCIe 5.0 |
| SR650 V4 | 4. Generation (aktuell) | 2025 | DDR5-6400 | PCIe 5.0 |
Der größte Sprung liegt zwischen V2 und V3: DDR5-Speicher und PCIe 5.0 verdoppeln die Bandbreite für NVMe-Laufwerke, schnelle Netzwerkkarten und GPU-Beschleuniger. V4 erhöht vor allem die Speichertaktrate und die Kernzahlen.
V3 oder V4: welche Generation passt
Die aktuelle Generation V4 umfasst die Reihen SR630 V4, Lenovo ThinkSystem SR650 V4, SR650a V4, SR680a V4, SR850 V4 und SR860 V4 sowie die Neptune-Systeme SC750 V4 und SC777 V4. Für SR635, SR645, SR655, SR665 und SR675 gibt es keine V4; hier ist V3 die neueste Generation.
V4 bietet die höchste Leistung pro Höheneinheit und ist für neue Projekte mit mehrjähriger Laufzeit die naheliegende Wahl, sofern die gewünschte Reihe in V4 erhältlich ist. V3 bleibt passend, wenn ein bestehender V3-Cluster baugleich erweitert wird – dieselbe Prozessorplattform erleichtert die Live-Migration virtueller Maschinen zwischen den Hosts –, wenn die Reihe keinen V4-Nachfolger hat oder wenn die Leistung von V3 für den Einsatz ausreicht. Preis und Lieferzeit hängen bei beiden Generationen von der aktuellen Verfügbarkeit ab; im Angebot stellt Serverhero beide Varianten auf Wunsch nebeneinander.
Bauformen
Lenovo Rack Server oder Tower-Server
Lenovo Server gibt es in zwei Bauformen. Welche passt, hängt vor allem vom Standort ab: ob ein Serverraum mit 19-Zoll-Rack vorhanden ist oder der Server im Büro steht.
Lenovo Rack Server
Rack-Server machen den größten Teil des ThinkSystem Portfolios aus. Sie werden auf Schienen in 19-Zoll-Racks eingebaut, wo sich mehrere Server, Storage-Systeme und Switches Stromversorgung, Kühlung und Verkabelung eines Schranks teilen. Flache Modelle wie SR630 und SR645 sind auf hohe Rechendichte ausgelegt, Modelle wie SR650 und SR665 bieten mehr Laufwerkseinschübe und Platz für Erweiterungskarten, Systeme wie SR860 und SR950 nehmen vier oder acht Prozessoren auf. Weil ihre Lüfter auf Kühlleistung statt auf Lautstärke ausgelegt sind, laufen Rack-Server in der Regel in einem klimatisierten Serverraum oder Rechenzentrum.
Lenovo Tower-Server
Tower-Server stehen frei wie ein großer PC, kommen ohne Rack aus und arbeiten deutlich leiser. Sie sind die übliche Lösung für Büros, Praxen, Kanzleien und Zweigstellen ohne eigenen Serverraum. Das Spektrum reicht vom kompakten ST45 V3 mit einem Sockel bis zum ST650 V3 mit zwei Sockeln und Platz für viele Laufwerke.
Konfigurator
Lenovo Server konfigurieren
Der Lenovo Server Konfigurator von Serverhero ist in jede Reihenseite eingebunden. Er bietet für das gewählte Modell die Komponenten an, die für dieses Gehäuse vorgesehen sind, und weist den Preis der Konfiguration aus. Der Weg vom Modell zum Angebot umfasst vier Stationen:
- Modell: Ausgangspunkt ist eine Reihe aus der Modellübersicht, deren Kacheln Gehäusetyp, Höheneinheiten, Sockelzahl und Prozessor zeigen.
- Konfiguration oder vorhandenes Angebot: Im Systemkonfigurator entsteht die Ausstattung aus Prozessor, Arbeitsspeicher, Laufwerken und Netzwerk. Alternativ lässt sich ein bereits vorliegendes Angebot eines anderen Anbieters hochladen, aus dem Serverhero ein Vergleichsangebot erstellt.
- Beratung: Ein Serverexperte prüft die Konfiguration auf Kompatibilität, Lizenzierung und Reserven für spätere Erweiterungen und klärt die Verfügbarkeit der Komponenten.
- Angebot: Am Ende steht ein schriftliches Angebot mit Preis und Lieferzeit, betreut von einem festen Ansprechpartner.
Lenovo stellt mit dem Data Center Solution Configurator (DCSC) ein eigenes Werkzeug bereit, das technisch gültige Konfigurationen erzeugt. Preise, Projektkonditionen und Lieferung laufen jedoch über einen Lenovo Partner. Bei Serverhero kommen Konfiguration, Beratung und Angebot aus einer Hand, und als Platinum Partner fließen die Projektkonditionen direkt in den Preis ein.
Betriebssystem, Lizenzen und Service
Zur Konfiguration gehören neben der Hardware auch Betriebssystem und Service. Windows Server lässt sich als Windows Server ROK-Lizenz für Lenovo mitbestellen, etwa in den Editionen Essentials und Datacenter. Für den Hardwareservice lassen sich Lenovo Garantieerweiterungen einplanen; einen Überblick gibt der Beitrag zu den Lenovo Support Services. Lizenz- und Servicebausteine erscheinen im Angebot als eigene Positionen neben der Hardware.
Oder zurück zur Modellübersicht der Lenovo Server.
Management
Verwaltung und Sicherheit: Lenovo XClarity Controller
ThinkSystem Rack-Server und die größeren Tower-Modelle enthalten mit dem Lenovo XClarity Controller (XCC) einen eigenen Management-Prozessor – das Gegenstück zu HPE iLO bei HPE ProLiant Servern. Der Controller arbeitet unabhängig vom Betriebssystem und ermöglicht je nach Lizenzstufe Fernzugriff auf Konsole, Stromsteuerung, Firmware-Updates und Hardwareüberwachung, auch wenn der Server nicht startet. Über die Redfish-Schnittstelle lässt er sich in bestehende Monitoring-Werkzeuge einbinden; mehrere Server verwaltet Lenovo zentral mit XClarity One. Der kompakte ST45 V3 besitzt keinen XCC und wird lokal eingerichtet. Auf Hardwareebene schützen TPM 2.0, Secure Boot und Lenovo ThinkShield Firmware und System vor Manipulation. Weitere Verwaltungswerkzeuge sind unter Lenovo Software und im Lenovo Portfolio zu finden.
Historie
Von ThinkServer zu ThinkSystem
Bis 2017 vertrieb Lenovo seine Server unter zwei Namen: ThinkServer für kleine und mittlere Unternehmen und System x, die 2014 von IBM übernommene Serie für Rechenzentren. Am 20. Juni 2017 stellte Lenovo mit ThinkSystem eine gemeinsame Nachfolgefamilie vor; zu den ersten Modellen gehörte der SR650. ThinkSystem ist damit der Nachfolger der ThinkServer-Serie. Die Aufgaben früherer ThinkServer-Tower übernehmen heute ThinkSystem Tower-Server, die der ThinkServer-Rack-Systeme die aktuellen Rack-Server mit einer oder zwei Höheneinheiten.
Für den Ersatz eines Altgeräts genügen Serverhero die Modellbezeichnung oder die Maschinentyp-Nummer, um das passende aktuelle ThinkSystem Modell zuzuordnen – telefonisch unter +49 2234 2196 764 oder über das Anfrageformular.
FAQ
Häufig gestellte Fragen zu Lenovo Servern
ThinkSystem Server decken die typischen Aufgaben im Unternehmen und im Rechenzentrum ab: Virtualisierung und Terminalserver (etwa SR630, SR650, SR665), Datenbanken und speicherlastige Anwendungen (SR650, SR655), KI-Training und Inferenz mit GPU-Beschleunigern (SR650a V4, SR675 V3, SR685a V3) sowie große In-Memory-Datenbanken auf Vier- und Acht-Sockel-Systemen (SR850, SR860, SR950). Für Büros, Praxen und Zweigstellen ohne Serverraum sind die Tower-Server ST45, ST550 und ST650 ausgelegt, für Hochleistungsrechnen die flüssigkeitsgekühlten Neptune-Systeme.
Lenovo Server gibt es als Tower-Server und als Rack-Server. Tower-Server stehen frei im Raum, brauchen kein Rack und sind mit einem oder zwei Sockeln verfügbar. Sie eignen sich besonders für kleinere Unternehmen und Zweigstellen, die einen eigenständigen Server benötigen, und sind einfach zu installieren. Rack-Server werden platzsparend in Standard-19-Zoll-Racks montiert und reichen von 1 HE bis zu 8 HE, mit einem bis acht Sockeln. Sie ermöglichen eine höhere Serverdichte und sind für größere Unternehmen und Rechenzentren konzipiert. Welche Modelle in welcher Bauform verfügbar sind, zeigt die Vergleichstabelle weiter oben.
Der Prozessorausbau reicht von einem Sockel bis zu acht Sockeln pro System, die Ausführungen innerhalb eines Modells von wenigen Kernen mit hohem Basistakt bis zu sehr hohen Kernzahlen pro Sockel. Den größten Arbeitsspeicherausbau im Portfolio erreicht die Acht-Sockel-Klasse; die V3- und V4-Serien arbeiten mit DDR5. Für Erweiterungen stehen je nach Serie PCIe-4.0- und PCIe-5.0-Steckplätze bereit, in den GPU-Modellen mehrere Beschleunigerkarten pro Gehäuse.
Welche Kombinationen ein einzelnes Modell zulässt, ist im Konfigurator der Modellseite hinterlegt. Über den CPU-Filter in der Produktliste lassen sich die Modelle einer Prozessorplattform gezielt einblenden und untereinander vergleichen.
Neben dem Verkauf leisten wir umfassende Unterstützung bei der Umsetzung von IT-Projekten, insbesondere im Bereich Server-Infrastruktur. Als zertifizierter Partner führender Hersteller werden Sie bei uns von Experten unterstützt, die Sie in jeder Projektphase begleiten. Dabei profitieren Sie von einer herstellerunabhängigen Beratung und einem breit aufgestellten Sortiment. Wir beraten Sie zu Ihrer Auswahl und der fachgerechten Konfiguration und Integration. Auch nach der Implementierung stehen wir Ihnen für Support und Wartung zur Verfügung.
ThinkServer war Lenovos Serverserie für kleine und mittlere Unternehmen, ThinkSystem ist ihr Nachfolger. Im Juni 2017 hat Lenovo ThinkServer und die von IBM übernommene Rechenzentrumsserie System x in der ThinkSystem-Familie zusammengeführt. ThinkSystem Server folgen einem einheitlichen Namensschema – SR für Rack-Server, ST für Tower-Server, dazu die Generation als Zusatz V2 bis V4. Für ausgelaufene ThinkServer-Geräte ordnet Serverhero anhand der Modellbezeichnung das passende aktuelle ThinkSystem Modell zu.
Aktuell ist V4, vorgestellt 2025. Zur Generation gehören SR630 V4, SR650 V4, SR650a V4, SR680a V4, SR850 V4, SR860 V4 und die Neptune-Systeme SC750 V4 und SC777 V4. Für SR635, SR645, SR655, SR665 und SR675 gibt es keine V4; dort ist V3 die neueste Generation. Die Generation ist am Zusatz im Modellnamen erkennbar, die erste Generation von 2017 hat keinen Zusatz.
Ja. Auf jeder Reihenseite ist der Konfigurator von Serverhero eingebunden, in dem Prozessor, Arbeitsspeicher, Laufwerke, Netzwerk und Betriebssystem ausgewählt werden. Die fertige Konfiguration kann direkt bestellt oder als Grundlage für ein Angebot mit Beratung genutzt werden. Liegt bereits ein Angebot eines anderen Anbieters vor, lässt es sich über „Vergleichsangebot anfordern“ hochladen.
Anfragen beantwortet Serverhero innerhalb von 24 Stunden. Wie schnell daraus ein fertiges Angebot wird, hängt vom Umfang ab: Bei einer einzelnen Serverkonfiguration geht das in der Regel zügig, bei Projekten mit mehreren Servern, besonderen Komponenten oder Projektkonditionen von Lenovo klärt der Ansprechpartner zuerst die offenen Punkte und stimmt die Konditionen mit Lenovo ab.