HPE Juniper Networks umfasst das Netzwerkportfolio von Juniper Networks und deckt vier Bereiche ab: QFX-Switches fürs Rechenzentrum, EX-Switches für den Campus, SRX-Firewalls von der Zweigstelle bis ins Rechenzentrum und MX-, ACX- und PTX-Router für Edge und Core. Alle vier laufen unter Junos OS, dem gemeinsamen Betriebssystem für Routing, Switching und Security.
Damit reicht die Bandbreite vom Etagenverteiler im Bürogebäude bis zum Core-Router im Provider-Netz. Welche Serie in welche Ebene gehört, hängt vor allem an Portgeschwindigkeit, Portdichte und daran, ob das Gerät modular wachsen können muss. Die drei Produktbereiche im Einzelnen: Juniper Switch, Juniper Firewall und Juniper Router.
Überblick
Was ist HPE Juniper Networks?
HPE Juniper Networks deckt Campus, Rechenzentrum und WAN aus einem Portfolio ab. Was die Geräte miteinander verbindet, ist die Software: Vom Access-Switch im Etagenverteiler bis zum Core-Router im Rechenzentrum gilt dieselbe Konfigurationslogik. Wer die Kommandos auf einer Ebene kennt, kommt auf der nächsten zurecht, und Automatisierungsskripte müssen nicht für jeden Gerätetyp neu geschrieben werden.
Routing, Switching und Security laufen unter derselben Software. Konfiguriert wird über eine Kandidaten-Fassung mit Commit und Rollback. Auf neueren Plattformen kommt die Variante Junos OS Evolved zum Einsatz.
Leaf- und Spine-Switches mit 10, 25, 40, 100 und 400 GbE, gebaut für EVPN-VXLAN-Fabrics. Die QFX10002-Modelle bringen zusätzlich tiefe Paketpuffer mit.
Access- und Verteiler-Switches für Etage und Standort, mit Multigigabit-Ports und PoE für WLAN und Telefonie. Mehrere Geräte lassen sich per Virtual Chassis zu einer Einheit stapeln.
Die Serie reicht von der Desktop-Firewall für die Filiale bis zum Chassis-System im Rechenzentrum, mit IPS, Application Security, Threat Prevention und VPN. Virtuell heißt die Linie vSRX, containerisiert cSRX.
Modulare Chassis für Unternehmens-WAN, Metro-Anbindung und Backbone. Zwei Routing Engines sichern die Steuerungsebene ab, über Line-Card-Slots wächst die Plattform mit.
Software-Subscriptions schalten Funktionen für eine feste Laufzeit frei, der Hardware-Support legt die Reaktionszeit fest. Beides wird je Gerät und Laufzeit beauftragt und muss rechtzeitig verlängert werden.
Gelistet und auf Anfrage: Im Shop stehen die QFX-Switches, die SRX-Branch-Firewalls und die MX2000-Router inklusive Routing Engines. Alles Weitere holen wir über die Distribution: EX-Campus-Switches, größere SRX-Modelle, ACX- und PTX-Router, dazu Line Cards, Transceiver, Optiken und Junos-Subscriptions. Angebot für HPE Juniper anfragen.
Ihre Vorteile
HPE Juniper kaufen bei Serverhero: Beratung, Konfiguration und Projektpreise
Zum Angebot gehört bei uns die komplette Stückliste: Switch, Firewall oder Router, dazu Line Cards, Transceiver, die passende Netzteil-Variante, Junos-Subscriptions und der Support-Vertrag. Downloads, Dokumentation und Software-Releases liegen beim Hersteller, alles andere läuft über uns.
Lassen Sie sich zu HPE Juniper Networks beraten, per E-Mail, Telefon oder im Chat.
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Alle Serien und Konfigurationen:
QFX-Switches, SRX-Firewalls und MX-Router stehen im Shop. EX-Switches, größere SRX-Modelle sowie ACX- und PTX-Router laufen über das Projektgeschäft. -

Vollständige Stücklisten:
Chassis, Line Cards, MICs, Transceiver und Kabel prüfen wir gemeinsam, damit die Bestellung im ersten Anlauf vollständig ist. -

Lizenzen und Support transparent:
Junos-Subscriptions und Hardware-Support weisen wir getrennt und mit Laufzeit aus, damit die Folgekosten kalkulierbar bleiben. -

Herstellerunabhängige Einordnung:
Wir führen neben Juniper auch HPE Aruba, Lancom und Teltonika und sagen offen, wann eine andere Lösung besser passt. -

Ein persönlicher Ansprechpartner:
Von der ersten Frage bis zum Angebot betreut Sie dieselbe Person, telefonisch und per E-Mail.
Serien & Technik
HPE Juniper im Detail: Switches, Firewalls, Router und Junos OS
Einsatzbereiche
Juniper im Netz: Campus, Rechenzentrum und WAN
Sicherheit & Betrieb
Sicherheit im Juniper-Netz: SRX-Firewalls, Segmentierung und Hochverfügbarkeit
Kein Netzwerk ist durch ein einzelnes Gerät abgesichert. Es braucht Kontrolle am Übergang, eine Trennung der Bereiche untereinander und Geräte, die den Ausfall einer Komponente überstehen. Juniper deckt diese Punkte über mehrere Produktlinien ab:
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Kontrolle am Übergang
Zwischen Unternehmensnetz und Internet steht eine SRX-Firewall, die den Verkehr nach Anwendung bewertet und Zweigstellen per IPsec-VPN anbindet. Welche Modelle es dafür gibt, steht weiter oben im Reiter zu den SRX-Firewalls.
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Segmentierung statt flacher Netze
Über VLANs im Campus und EVPN-VXLAN im Rechenzentrum lassen sich Bereiche voneinander trennen, sodass ein kompromittiertes System nicht automatisch Zugriff auf das gesamte Netz hat.
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Hochverfügbarkeit auf Geräteebene
SRX-Firewalls lassen sich als Chassis Cluster paaren, Switches per Virtual Chassis stapeln, modulare Router mit zwei Routing Engines und redundanten Netzteilen bestücken. Fällt eine Komponente aus, läuft der Standort weiter.
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Nachvollziehbare Änderungen
Jede Änderung lässt sich vor dem Commit prüfen und danach per Rollback zurücknehmen. Im Störungsfall ist damit auch nachvollziehbar, was zuletzt am Gerät passiert ist.
Ob eine Netzebene mit Juniper, einem anderen Hersteller oder gemischt aufgebaut wird, hängt am Bestand und am Budget. Im Netzwerk-Bereich stehen die Alternativen: HPE Aruba, Lancom und Teltonika. Wir beraten herstellerunabhängig, weil wir sie alle führen.
FAQ
Häufige Fragen zu HPE Juniper Networks
HPE Juniper Networks ist das Netzwerkportfolio von Juniper Networks innerhalb von HPE Networking. Dazu gehören EX- und QFX-Switches, SRX-Firewalls sowie MX-, ACX- und PTX-Router, die alle unter dem gemeinsamen Betriebssystem Junos OS laufen. Juniper entwickelt Netzwerktechnik seit 1996 und ist vor allem für Rechenzentrums- und Provider-Netze bekannt; mit der EX-Serie und den SRX-Branch-Modellen deckt das Portfolio auch klassische Unternehmensnetze ab.
Die EX-Serie ist für den Campus gebaut: Access-Switches mit Multigigabit-Ports, Power over Ethernet für Access Points und Telefone sowie Virtual Chassis zum Stapeln mehrerer Geräte. Die QFX-Serie sitzt im Rechenzentrum und übernimmt dort Leaf- und Spine-Rollen mit Portgeschwindigkeiten von 10 bis 400 GbE und EVPN-VXLAN. Die QFX10002-Modelle haben zusätzlich tiefe Paketpuffer. Im Shop gelistet sind die QFX-Modelle, EX-Switches konfigurieren wir auf Anfrage.
Die SRX-Serie ist Junipers Next-Generation-Firewall-Linie unter Junos OS. Sie erkennt zusätzlich zu Port und Adresse, welche Anwendung hinter einer Verbindung steckt, und ergänzt das um Intrusion Prevention, Advanced Threat Prevention und IPsec-VPN. Die Branch-Modelle reichen vom SRX300 mit 1,9 Gbit/s Firewall-Durchsatz bis zum SRX380 mit 20 Gbit/s. Darüber stehen Rack- und Chassis-Systeme bis zum SRX5800 mit bis zu 3,36 Tbit/s. Virtuell gibt es die Linie als vSRX, containerisiert als cSRX.
Gelistet sind die Branch-Modelle SRX300, SRX320 (auch als PoE-Variante), SRX340, SRX345 einschließlich DC- und TAA-Ausführungen sowie SRX380. Modelle oberhalb der Branch-Klasse beschaffen wir über das Projektgeschäft, etwa SRX1600, SRX2300, SRX4300 oder die SRX5000-Chassis. Die aktuelle Auswahl steht in der Kategorie Juniper Firewall.
Die MX-Serie deckt Edge und Core ab. Gelistet ist die MX2000-Linie: Der MX2010 belegt 34 Höheneinheiten und nimmt zehn Line Cards (MPCs) auf, der MX2020 belegt 45 Höheneinheiten und nimmt zwanzig MPCs auf. Beide arbeiten mit zwei Routing Engines und sind als Base-, Premium- oder Premium2-Variante mit AC- oder DC-Versorgung erhältlich. Für Metro- und Access-Anbindung steht die ACX-Serie, für Transportnetze die PTX-Serie, beide auf Anfrage.
Junos OS ist das Betriebssystem, das Juniper über Router, Switches und Firewalls hinweg einsetzt. Es hat eine modulare, disaggregierte Architektur und arbeitet mit einer Kandidaten-Konfiguration: Änderungen werden erst mit einem Commit aktiv und lassen sich per Rollback zurücknehmen. Für die Automatisierung stehen eine umfangreiche Kommandobibliothek, APIs, NETCONF, Skripting und Telemetrie bereit. Auf ausgewählten neueren Plattformen kommt die Variante Junos OS Evolved zum Einsatz.
Ja, denn Juniper setzt auf die üblichen Standards: Ethernet und Link Aggregation nach IEEE, Spanning Tree, OSPF und BGP beim Routing sowie EVPN-VXLAN im Rechenzentrum. Ein Juniper-Core lässt sich damit an vorhandene Access-Switches anderer Hersteller anbinden, und eine SRX-Firewall arbeitet an einem fremden Uplink genauso wie an einem Juniper-Uplink. Getrennt bleibt die Verwaltung: Junos-Geräte werden über die Junos-Werkzeuge konfiguriert, Fremdgeräte über ihre eigenen. Bei gemischten Netzen klären wir vorab, welche Funktionen herstellerübergreifend zusammenspielen und welche an eine einheitliche Plattform gebunden sind.
Neben der Hardware fallen zwei laufende Positionen an. Software-Subscriptions lizenzieren bestimmte Funktionen für eine feste Laufzeit, etwa die Sicherheitsdienste auf SRX-Firewalls. Hardware-Support-Verträge legen die Reaktionszeit fest. Beides ist geräte- und laufzeitgebunden. Wir weisen Hardware, Subscriptions und Support im Angebot getrennt aus, damit die Kosten über die gesamte Laufzeit sichtbar bleiben.