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NVMe SSD für Server kaufen – PCIe Gen4 & Gen5 Enterprise Storage

NVMe SSDs mit PCIe Gen4 und Gen5 für höchste Storage-Performance – U.2, U.3 und M.2 Formfaktoren, Kapazitäten bis 30,72 TB. Unsere Techniker prüfen Controller-, Backplane- und Server-Kompatibilität vorab.



16 Ergebnisse

PCIe NVMe SSD – Der Leistungsstandard für Datenbanken, KI & HPC

PCIe NVMe SSDs für Server kaufen und Storage-Performance auf ein neues Level heben: Bei Serverhero erhalten Sie Enterprise-NVMe-SSDs mit PCIe Gen4 und Gen5 von Samsung, Kioxia, Solidigm und Micron. NVMe (Non-Volatile Memory Express) nutzt die PCIe-Schnittstelle direkt und eliminiert die Engpässe klassischer SATA- und SAS-Interfaces – mit bis zu 14.000 MB/s sequenzieller Bandbreite und über 3 Millionen IOPS. Ob als primäres Storage für Datenbanken, als Scratch-Space für KI-Trainingsdaten oder als Tier-0-Cache für Virtualisierung: NVMe ist die richtige Wahl für alle Workloads, bei denen Latenz und IOPS entscheiden.

Unsere Enterprise-NVMe-SSDs sind kompatibel mit HPE ProLiant, Dell PowerEdge, Lenovo ThinkSystem und Fujitsu PRIMERGY Servern – auf Wunsch im passenden Hot-Swap-Tray.

Formfaktoren

U.2 vs. U.3 – Welcher NVMe-Formfaktor ist der richtige?

PCIe NVMe SSDs in dieser Kategorie gibt es in zwei Hot-Swap-fähigen 2,5-Zoll-Formfaktoren:

U.2 (2,5 Zoll, SFF-8639)

Der etablierte Standard für Enterprise-NVMe-SSDs. U.2-SSDs sehen aus wie 2,5-Zoll-SATA/SAS-SSDs, nutzen aber PCIe-Signale statt SATA/SAS. Hot-Swap-fähig, passend für alle Server mit U.2-Backplane. Der häufigste Formfaktor in aktuellen Rechenzentren.

U.3 (2,5 Zoll, Tri-Mode)

Die Weiterentwicklung von U.2. U.3-Backplanes unterstützen gleichzeitig SATA, SAS und NVMe – maximale Flexibilität bei der Bestückung. U.3-SSDs sind abwärtskompatibel zu U.2-Backplanes. Aktuelle Server-Plattformen nutzen zunehmend U.3.

U.2 vs. M.2 – der wichtigste Unterschied:

U.2 (2,5 Zoll) ist hot-swap-fähig, bietet bessere Kühlung und höhere Leistungsaufnahme (bis 25 W) – der Standard für Produktiv-Storage im Hot-Swap-Schacht. M.2 ist kompakt, nicht hot-swap-fähig und thermisch limitiert – die richtige Wahl für interne Boot-/OS-Laufwerke, nicht für Produktivdaten. Kurz: U.2 für die Daten, M.2 fürs Betriebssystem.

Hinweis: Für Boot-/OS-Laufwerke (M.2-Formfaktor) und den neuen EDSFF-Standard (E1.S, E3.S) für Next-Gen-Server haben wir jeweils dedizierte Kategorien mit ausführlichen Informationen.

PCIe-Generationen

PCIe Gen4 vs. PCIe Gen5 – Welche NVMe-SSD-Generation brauche ich?

Merkmal PCIe Gen4 NVMe SSD PCIe Gen5 NVMe SSD
Max. Bandbreite (x4) ~8 GB/s ~14 GB/s
Typische Lesegeschwindigkeit 7.000 MB/s 14.000 MB/s
Max. IOPS (Random Read) ~1,8 Mio. ~3,5 Mio.
Plattform-Voraussetzung AMD EPYC 7003+, Intel Xeon 3. Gen+ AMD EPYC 9004+, Intel Xeon 4. Gen+
Preis Mittel Hoch (aktuell Premium)
Empfehlung Allrounder, bewährt Neubauten, extreme Bandbreiten

Wann Gen5? Wenn Ihr Server die Plattform unterstützt (AMD EPYC 9004/9005, Intel Xeon 4.-6. Gen) und Sie bandbreitenintensive Workloads wie KI-Training, große Datenbanken oder HPC-Scratch-Storage betreiben.

Wann Gen4? Für Allround-Workloads, Aufrüstungen bestehender Systeme und wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht. PCIe Gen4 NVMe-SSDs bleiben für die meisten Server-Workloads überdimensioniert.

Sortiment

Enterprise NVMe SSDs – Aktuelle Modelle im Überblick

PCIe Gen5 – Top-Performance

  • Samsung PM1743 / PM1753: Bis 30,72 TB, bis 14.000 MB/s Lesen, 3 DWPD. Das aktuelle Samsung-Flaggschiff für Enterprise-NVMe.
  • Samsung PM9D3a: Data Center SSD mit Fokus auf Energieeffizienz. Ideal für Hyperscaler-Workloads.
  • Kioxia CD8-R / CD8-V: Read-Intensive und Mixed-Use Varianten. Bewährte Enterprise-NVMe-SSDs mit PCIe Gen5.
  • Micron 9550: Neueste Gen5 Enterprise-SSD von Micron mit Fokus auf KI-Workloads.

PCIe Gen4 – Bewährter Allrounder

  • Samsung PM9A3: Data Center SSD, bis 15,36 TB. Eines der meistverkauften Enterprise-NVMe-Laufwerke.
  • Samsung PM1733a: Mixed-Use-Variante mit höherer Schreibausdauer.
  • Micron 7450: Bewährte Gen4-NVMe mit Read-Intensive (PRO) und Mixed-Use (MAX) Varianten.
  • Solidigm D7-P5520 / P5620: Performance-orientierte Gen4-NVMe mit bewährter QLC/TLC-Technologie.

QLC für hohe Kapazitäten

  • Solidigm D5-P5336: Die derzeit größte SSD am Markt – bis zu 122,88 TB pro Laufwerk. Ideal für kapazitätsoptimierte Storage-Pools.

DWPD

DWPD – Write-Intensive vs. Read-Intensive SSDs

Klasse DWPD Typische Workloads
Read-Intensive (RI) 1 DWPD Webserver, Read-Caches, Content-Delivery, Backup-Targets
Mixed-Use (MU) 3 DWPD Datenbanken, Virtualisierung, VDI, allgemeine Server
Write-Intensive (WI) 10+ DWPD Transaktionsdatenbanken, Video-Capture, Tier-0-Cache

Beispiel: Eine 3,84 TB Mixed-Use-SSD mit 3 DWPD verträgt täglich 11,52 TB an Schreibvolumen über 5 Jahre. Das entspricht ca. 21 PB Total Bytes Written (TBW).

Tipp: Für die meisten Server-Workloads ist Mixed-Use (3 DWPD) die richtige Wahl. Write-Intensive (10+ DWPD) ist teurer und nur für sehr schreibintensive Spezial-Workloads sinnvoll.

Einsatzbereiche

Welche NVMe SSD für welchen Workload?

  • Datenbanken (SQL Server, Oracle, SAP HANA): PCIe Gen5 NVMe mit niedrigster Latenz und höchsten IOPS – Samsung PM1753 oder Kioxia CD8. Mixed-Use (3 DWPD) für typische Transaktions-Workloads.
  • Virtualisierung (VMware, Hyper-V, Proxmox): PCIe Gen4 NVMe als primäres VM-Storage. Samsung PM9A3 oder Micron 7450 als bewährte Wahl. Größere Kapazitäten (15 TB+) für hohe VM-Dichte.
  • KI & HPC: Große PCIe Gen5 NVMe-SSDs als Scratch-Storage für Trainingsdaten. Hohe sequenzielle Bandbreite wichtiger als Random-IOPS – 14 GB/s Lesen beschleunigt Datenvorverarbeitung und Checkpointing.
  • Kapazitätsoptimiertes Storage: Solidigm D5-P5336 QLC mit bis zu 122,88 TB pro Laufwerk – ideal für Object Storage, Video-Archivierung und Data Lakes.
  • Tier-0-Cache & Hot Data: Write-Intensive U.2/U.3-NVMe als schnellster Cache vor langsameren Storage-Tiers.

Für Boot- und OS-Laufwerke empfehlen wir dedizierte M.2 SSDs auf einem Boot-Controller (Dell BOSS, HPE NS204i) – getrennt vom Produktiv-Storage. Für optimale Storage-Performance kombinieren Sie NVMe-SSDs mit leistungsstarken AMD EPYC oder Intel Xeon Prozessoren mit ausreichenden PCIe-5.0-Lanes. Ein passender RAID-Controller oder HBA sorgt für Redundanz und Management.

Ihre Vorteile

Warum PCIe NVMe SSDs bei Serverhero kaufen?

Serverhero kombiniert die Stärken eines großen Systemhauses mit der Agilität und Kundennähe eines spezialisierten Partners:

  • Enterprise-Qualität: Nur Datacenter-NVMe-SSDs mit Powerloss-Protection, hoher DWPD und 24/7-Dauerbetriebsfreigabe.
  • Alle Gen4 & Gen5 Modelle auf Lager: Samsung, Kioxia, Solidigm und Micron – sofort verfügbar.
  • U.2 und U.3 auf Lager: Beide Hot-Swap-Formfaktoren verfügbar – wir empfehlen den richtigen für Ihren Server.
  • Hot-Swap-Ready: Laufwerke optional mit passendem Tray für HPE, Dell, Lenovo und Fujitsu.
  • Kompatibilitätsprüfung: SSD, Controller, Backplane und Server werden vorab abgeglichen – kein Kompatibilitätsrisiko.
  • Persönliche Beratung: Unsere Storage-Experten empfehlen die optimale DWPD-Klasse und Kapazität für Ihren Workload.
  • Gesamtes Datacenter Segment: Alle Server-Komponenten Bestandteile erhältlich, um ihr System bestens auszustatten. 

Warum ist Serverhero so gut bewertet?

  • Check

    Persönliche IT-Beratung:
    Unsere Experten kennen die Anforderungen moderner Unternehmens-Workflows.

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    Schnelle Verfügbarkeit:
    Wir sorgen dafür, dass Ihr neues Produkt schnellstmöglich einsatzbereit ist.

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    Zertifizierte Hardware:
    Alle Systeme sind für den professionellen Dauerbetrieb validiert.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu NVMe Server-SSDs

NVMe nutzt PCIe direkt und erreicht bis zu 14.000 MB/s – die höchste Performance mit minimaler Latenz. SAS liefert 12–24 Gbit/s und bietet Dual-Port-Redundanz für Hochverfügbarkeit. SATA ist mit 6 Gbit/s (~550 MB/s) die günstigste Option, ausreichend für Backup und Read-Intensive-Workloads.

U.3 ist die Weiterentwicklung von U.2. U.3-Backplanes unterstützen gleichzeitig SATA, SAS und NVMe – maximale Flexibilität. U.3-SSDs funktionieren auch in U.2-Backplanes (abwärtskompatibel). Für neue Server empfehlen wir U.3; für bestehende U.2-Systeme reichen U.2-SSDs aus.

PCIe Gen5 NVMe-SSDs erreichen ca. 14.000 MB/s – doppelte Bandbreite gegenüber Gen4 (~7.000 MB/s). Der Aufpreis lohnt sich bei bandbreitenintensiven Workloads (KI-Training, HPC, große Datenbanken) und wenn Ihr Server die Plattform unterstützt (AMD EPYC 9004/9005, Intel Xeon 4. Gen+). Für Standard-Workloads bleibt Gen4 oft ausreichend.

DWPD (Drive Writes Per Day) gibt an, wie oft die gesamte SSD-Kapazität pro Tag über die Garantiezeit beschrieben werden kann. Read-Intensive SSDs haben 1 DWPD, Mixed-Use 3 DWPD, Write-Intensive 10+ DWPD. Für die meisten Server-Workloads ist Mixed-Use die richtige Wahl.

Standard-Enterprise-NVMe-SSDs sind bis 30,72 TB verfügbar. QLC-SSDs erreichen bereits über 100 TB Kapazität und bilden aktuell die größte SSD-Klasse im Datacenter.

Ja, sofern Ihr Server eine Hot-Swap-fähige Backplane für NVMe unterstützt (U.2 oder U.3) und das Betriebssystem NVMe Hot-Plug korrekt verarbeitet.

Das hängt vom Workload ab: Für Datenbanken empfehlen wir PCIe Gen5 mit 3 DWPD (Mixed-Use), für Virtualisierung bewährte Gen4-Modelle, für Archivierung QLC-SSDs mit hoher Kapazität.