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Serverhero Case Study

Modernisierung für die Sozialwirtschaft

Modernisierung für die Sozialwirtschaft

Ausgangslage:
Ein Fundament für Fürsorge: Die IT-Landschaft der K&S Gruppe

Wer an Pflege denkt, denkt an Menschen. An Zuwendung, an Betreuung, an ein würdevolles Leben im Alter. Kaum jemand denkt an Server. Und doch: Genau hier, im digitalen Maschinenraum, entscheidet sich, ob Dienstpläne aufgehen, ob Pflegedokumentationen abrufbar sind, ob der Alltag von tausenden Bewohnerinnen und Bewohnern reibungslos organisiert werden kann.

Die K&S Gruppe – Dr. Krantz Sozialbau und Betreuung – ist ein Familienunternehmen mit Wurzeln bis ins Jahr 1981. Vom niedersächsischen Sottrum bei Bremen aus steuert die Gruppe ein bundesweites Netz aus Seniorenresidenzen, ambulanten Pflegediensten, Tagespflegen und barrierefreien Apartmenthäusern. Hinzu kommen die Bereiche Bauplanung, Facility Management und Catering. Ein Verbund, der weit mehr ist als ein Dienstleister. Er ist für viele Menschen ein Zuhause.

Eine Organisation dieser Größenordnung lebt von verlässlichen Abläufen. Und hinter jedem dieser Abläufe steht heute IT. Diese IT auf ein zeitgemäßes Fundament zu stellen – darum ging es in diesem Projekt.

Die Herausforderung:
Wenn veraltete IT den Betrieb im Sozialwesen bremst

Aufgaben innerhalb eines Unternehmens verändern sich, Prozesse müssen angepasst werden, es kommen neue Anforderungen hinzu und oft bedarf es schneller Lösungen. So wuchs bei K&S über die Jahre die Anzahl an Systemen, die jeweils gepflegt, überwacht und verwaltet werden wollten. Jedes System für sich war ein weiterer Baustein, der Aufmerksamkeit forderte. In Summe entstand ein Verwaltungsaufwand, der das IT-Team band, ohne echten Mehrwert zu schaffen. 

Dazu kam die schwindende Performance. Die vorhandene Technik konnte mit den Anforderungen eines wachsenden, bundesweit organisierten Verbunds nicht mehr Schritt halten. Die Rechenleistung geriet zum Flaschenhals. Nicht dramatisch von heute auf morgen, aber spürbar. Für K&S als verantwortungsvolles Unternehmen war klar: Wir brauchen Veränderung und eine neue Basis für die täglichen Aufgaben unserer IT.

Die Lösungsarchitektur:
Ein hochverfügbares Fundament für stabile Pflegeprozesse

Die Antwort auf eine gewachsene, zersplitterte Landschaft heißt Konsolidierung. Weniger Systeme, mehr Leistung, eine klare Architektur. Genau hier setzte die Lösung an, die Serverhero gemeinsam mit der K&S Gruppe entwarf – konsequent nach einer Single-Vendor-Strategie, um Verwaltung und Support in einer Hand zu bündeln.


Das Herz der neuen Compute-Ebene bilden HPE ProLiant DL385 Gen11 Server mit AMD EPYC Prozessoren hoher Kern-Dichte. Der entscheidende Hebel liegt genau in dieser Kern-Dichte. Die CPUs bringen eine hohe Anzahl physischer Kerne mit, was die Konsolidierung zahlreicher virtueller Maschinen auf wenigen physischen Hosts erlaubt. In der Praxis bedeutet das: Dort, wo bislang viele Systeme nebeneinander standen, arbeiten künftig wenige, hochperformante Hosts. Hohe Rechenleistung, konsolidiert auf wenige Höheneinheiten. Genau das war das Ziel – die Verschlankung der Server-Hosts bei gleichzeitig mehr Performance auf engerem Raum.

Ebenso entscheidend war das Storage-Fundament. Ein redundant ausgelegtes HPE Alletra Storage MP B10000 System, vollständig auf NVMe-Flash ausgelegt und mit selbstverschlüsselnden SSDs bestückt, bildet die Datenbasis. All-NVMe bedeutet niedrige Latenzen und hohen Durchsatz – die Grundlage, damit die konsolidierten Virtualisierungs-Cluster ihre Leistung auch tatsächlich abrufen können. Der eigentliche Knackpunkt war jedoch die Verfügbarkeit. Die gesamte Umgebung wurde als klassische HA-Architektur konzipiert, physisch verteilt auf zwei Brandabschnitte, abgesichert durch Failover und einen redundanten Spiegel. Fällt ein Abschnitt aus, übernimmt der andere. Die Daten liegen synchron auf beiden Seiten. Über HPE GreenLake wird das Storage cloud-basiert verwaltet und überwacht – ein Baustein, der die zentrale Kontrolle über eine bundesweit genutzte Infrastruktur erst greifbar macht.

Dass diese Komponenten am Ende exakt zusammenpassten, war kein Zufall. Serverhero übernahm Beratung, Lösungsfindung und das Sizing für VMs und Storage – und stellte als HPE-Partner sicher, dass die einzelnen Bausteine sich zu einer stimmigen, herstellerreinen Gesamtlösung fügten.

Potenzieller Business Value:
Das Potenzial für eine resiliente und zukunftsfähige Pflege-IT

Neue Technik ist kein Selbstzweck. Ihr Wert zeigt sich erst darin, was sie möglich macht. Und für die K&S Gruppe verschiebt sich mit dem neuen Fundament vor allem eines: der Fokus.
Für das IT-Team bedeutet die Konsolidierung eine spürbare Entlastung. Statt der Pflege zahlreicher Altsysteme, die im Alltag Aufmerksamkeit forderten, rückt eine übersichtliche, standardisierte Umgebung in den Mittelpunkt. Der Verwaltungsaufwand, der zuvor Ressourcen band, weicht der Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – auf die proaktive Sicherstellung des Betriebs und die Weiterentwicklung der digitalen Dienste. Die zentrale, cloud-gestützte Verwaltung nimmt der bundesweiten Infrastruktur einen Teil ihrer Komplexität. Kontrolle statt Verwaltung. Das ist der eigentliche Gewinn.

Für die Pflegeprozesse selbst zählt vor allem eines: Gewissheit. Eine hochverfügbare, über zwei Brandabschnitte abgesicherte Infrastruktur schafft die technische Grundlage, auf der die geschäftskritischen Anwendungen der Organisation ausfallsicher betrieben werden können. In einer Branche, in der der tägliche Betriebsablauf unmittelbar mit der Betreuung von Menschen verknüpft ist, ist diese Stabilität kein technisches Detail. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Mitarbeitenden auf ihre eigentliche Aufgabe verlassen können – die Fürsorge. Die IT arbeitet im Hintergrund. Verlässlich. Genau so, wie sie soll.

Und strategisch? Öffnet die neue Architektur einen Weg nach vorn. Die standardisierte, performante Umgebung ist ein Fundament, das mitwachsen kann. Für eine bundesweit agierende Gruppe, die kontinuierlich neue Standorte plant und betreibt, ist das ein echter Wegbereiter. Künftige Anforderungen des Gesundheitswesens, wachsende Datenmengen, neue digitale Dienste – all das lässt sich auf einer einheitlichen Basis leichter integrieren als auf einer gewachsenen Insellandschaft. Die K&S Gruppe hat damit nicht nur ein Problem der Gegenwart gelöst. Sie hat sich Handlungsspielraum für die Zukunft geschaffen.

Wir haben eine heterogene Landschaft auf ein schlankes Fundament zurückgeführt. Das entlastet das IT-Team im Alltag und schafft die Leistung, die K&S für den bundesweiten Betrieb braucht.

Sven Höregott
Sven Höregott IT-Projektleiter, Serverhero GmbH

Fazit:
Eine strategische Investition in die Zukunft der K&S Gruppe

Das Projekt hat mehr erneuert als nur Hardware. Es hat der K&S Gruppe ein tragfähiges, hochverfügbares Fundament gegeben – schlanker im Betrieb, leistungsfähiger in der Substanz und offen für kommende Anforderungen. Serverhero begleitete den Weg von der Beratung über das Sizing bis zur Beschaffung, konsequent auf eine einheitliche Single-Vendor-Lösung ausgerichtet. Getragen wurde das Projekt von einer offenen, ehrlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ein Fundament, auf dem sich aufbauen lässt – im doppelten Sinne.

Lösungen im Detail

Hardware

  • HPE ProLiant DL385 Gen11 Server

  • AMD EPYC Prozessoren 

  • HPE Alletra Storage MP B10000

Software

  • HPE 5Y Tech Care Essential Service

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