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CIFS (Common Internet File System)

Das Common Internet File System (CIFS) ist ein Netzwerkprotokoll der Anwendungsschicht, das primär für den Fernzugriff auf Dateien, Drucker und andere Kommunikationsschnittstellen in einem Netzwerk entwickelt wurde. Ursprünglich von Microsoft als eine spezifische, öffentliche Version des Server Message Block (SMB)-Protokolls spezifiziert, ermöglichte es Client-Computern, Dateien auf einem entfernten Server zu lesen und zu schreiben, als wären sie auf der lokalen Festplatte gespeichert. Es bildet damit die historische Grundlage für die Windows-Dateifreigabe und das Netzwerk-Browsing. Obwohl der Begriff "CIFS" im allgemeinen IT-Sprachgebrauch noch häufig als Synonym für Windows-Dateidienste verwendet wird, gilt das ursprüngliche CIFS-Protokoll (oft gleichgesetzt mit SMB 1.0) technisch gesehen heute als veraltet, ineffizient und unsicher gegenüber modernen Standards wie SMB 2.0 oder 3.0.

Dennoch ist die Unterstützung für CIFS/SMB-Protokolle in der Speicherwelt weiterhin allgegenwärtig, um die breite Kompatibilität mit Windows-Clients und Legacy-Systemen sicherzustellen. Führende Enterprise-Speicherhersteller integrieren diese Protokolle nahtlos in ihre Betriebssysteme. So unterstützen beispielsweise NetApp-Speichersysteme CIFS/SMB, um eine reibungslose Integration in heterogene Unternehmensnetzwerke zu gewährleisten, nutzen dabei aber im Hintergrund modernere Protokollversionen für performante und sichere Datenübertragung.