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Lexikon
CDP (Continuous Data Protection)
Continuous Data Protection (CDP) ist eine hochmoderne Backup-Technologie, die darauf ausgelegt ist, Datenverluste auf ein absolutes Minimum (nahezu Null) zu reduzieren. Im Gegensatz zu traditionellen Backup-Strategien, die in festen, oft großen Zeitabständen (z.B. einmal täglich in der Nacht) durchgeführt werden, speichert CDP jede einzelne Schreiboperation oder Datenänderung sofort in Echtzeit ab. Dies geschieht technisch oft durch das kontinuierliche Mitschreiben eines Änderungsprotokolls (Journaling) oder durch ständige Replikation. Dadurch ermöglicht CDP im Falle eines Systemausfalls, einer Vireninfektion oder einer versehentlichen Löschung die Wiederherstellung zu jedem beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit („Point-in-Time Recovery“).
Wenn beispielsweise um 14:05 Uhr eine kritische Datenbank korrumpiert wird, kann das System exakt auf den Zustand von 14:04 Uhr und 59 Sekunden zurückgesetzt werden, sodass keine Transaktionen verloren gehen. Diese feinkörnige Granularität ist besonders für geschäftskritische Anwendungen unverzichtbar, bei denen jeder Datenverlust finanzielle Schäden verursacht. Lösungen, die Funktionen wie Acronis Cyber Protect integrieren, nutzen CDP-Technologien, um Unternehmen die Sicherheit zu geben, dass ihre Arbeit auch zwischen den großen Backup-Zyklen kontinuierlich geschützt ist und der "Recovery Point Objective" (RPO) extrem niedrig bleibt.