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FC (Fibre Channel)

Fibre Channel (FC) ist eine ausgereifte Hochgeschwindigkeits-Netzwerktechnologie, die primär für den Aufbau von Storage Area Networks (SANs) in professionellen Rechenzentren entwickelt wurde. Im Gegensatz zum herkömmlichen Ethernet, das für allgemeinen Datenverkehr konzipiert ist und Paketverluste tolerieren kann, ist Fibre Channel auf absolute Zuverlässigkeit und eine verlustfreie Übertragung von Datenblöcken optimiert. Das Protokoll nutzt einen speziellen Mechanismus zur Flusskontrolle (Buffer-to-Buffer Credits), der sicherstellt, dass Datenpakete nur dann gesendet werden, wenn der Empfänger sie auch verarbeiten kann, wodurch eine Überlastung und Datenverlust vermieden werden. FC bietet extrem niedrige Latenzzeiten und hohe Bandbreiten (aktuell bis zu 64 Gbit/s und mehr), was es zum Goldstandard für leistungshungrige Datenbanken und missionskritische virtualisierte Umgebungen macht.

Obwohl die Einrichtung einer FC-Infrastruktur spezielle Kabel (meist Glasfaser), Host-Bus-Adapter (HBAs) und Switches erfordert, rechtfertigt die Stabilität und Performance diesen Aufwand für viele Großunternehmen. Führende Storage-Anbieter wie NetApp statten ihre High-End-Systeme standardmäßig mit Fibre-Channel-Schnittstellen aus, um eine nahtlose Integration in bestehende SAN-Fabrics zu gewährleisten und maximale Durchsatzraten zu garantieren.