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IOPS (Input/Output Operations Per Second)

IOPS (Input/Output Operations Per Second) ist die wichtigste Kennzahl, wenn es um die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Speichermedien und -systemen geht. Sie gibt an, wie viele Lese- oder Schreibbefehle ein Speichergerät pro Sekunde verarbeiten kann. Während die sequenzielle Transferrate (in MB/s) wichtig für das Kopieren großer Dateien ist, entscheidet der IOPS-Wert darüber, wie schnell ein System auf viele kleine, gleichzeitig eintreffende Anfragen reagiert – ein Szenario, das typisch für Datenbanken, Webserver oder virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) ist. Herkömmliche mechanische Festplatten (HDDs) sind physikalisch limitiert und erreichen oft nur 100 bis 200 IOPS, da sich der Schreib-/Lesekopf mechanisch bewegen muss.

Moderne Flash-Speicher hingegen können Zehntausende bis Millionen von IOPS liefern, da sie rein elektronisch arbeiten. Enterprise-Speichersysteme, wie das IBM FlashSystem, sind darauf ausgelegt, extrem hohe IOPS-Werte bei gleichzeitig minimaler Latenz zu garantieren. Für IT-Architekten ist das Verständnis des IOPS-Bedarfs ihrer Anwendungen essenziell, um Speicherlösungen zu dimensionieren, die weder zum Flaschenhals werden noch unnötig überdimensioniert und teuer sind.