Lieferengpässe? Bei uns sind Server sofort verfügbar! Jetzt Bestand prüfen

Serverhero Glossar

Tech-Talk übersetzt

Lexikon

iSCSI

iSCSI (Internet Small Computer System Interface) ist ein weit verbreitetes Netzwerkprotokoll, das es ermöglicht, Speicherbefehle (SCSI) über herkömmliche IP-Netzwerke zu transportieren. Es dient dazu, Speichergeräte wie Disk-Arrays über das Netzwerk so mit Servern zu verbinden, als wären sie lokal angeschlossen (Block-Level Storage). Der entscheidende Vorteil von iSCSI gegenüber Fibre Channel liegt in der Kosteneffizienz: Da es auf dem allgegenwärtigen Ethernet-Standard und dem TCP/IP-Protokoll basiert, können Unternehmen ihre vorhandenen Switches, Kabel und Netzwerkkarten (NICs) nutzen, um ein Storage Area Network (SAN) aufzubauen. Es ist keine teure Spezialhardware oder gesondertes Fachwissen für Fibre Channel erforderlich.

Dies hat iSCSI besonders im Mittelstand extrem populär gemacht, aber dank Geschwindigkeiten von 10, 25 oder gar 100 Gbit/s ist es heute auch im Enterprise-Segment voll konkurrenzfähig. Führende Unified-Storage-Systeme, wie sie von NetApp angeboten werden, unterstützen iSCSI nativ und bieten hochentwickelte Features, um den Speicherverkehr im Netzwerk zu priorisieren und sicher zu übertragen. iSCSI ist damit der Schlüsseltechnologie für flexible und bezahlbare SAN-Lösungen.