Serverhero Glossar
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Lexikon
VDI (Virtual Desktop Infrastructure)
Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist ein Technologiekonzept, bei dem Desktop-Betriebssysteme (wie Windows 10 oder 11) nicht lokal auf den PCs der Mitarbeiter laufen, sondern als virtuelle Maschinen in einem zentralen Rechenzentrum gehostet werden. Der Benutzer greift über das Netzwerk auf seinen "virtuellen PC" zu, wobei lediglich das Bildschirmsignal übertragen wird. Dies bietet enorme Vorteile für die Datensicherheit: Da keine Daten auf dem Endgerät (Laptop, Tablet) gespeichert sind, führt der Verlust oder Diebstahl eines Geräts nicht zu einem Datenabfluss. Zudem können Administratoren Software-Updates und Patches zentral einspielen, statt hunderte einzelner PCs warten zu müssen.
VDI ermöglicht flexibles Arbeiten von überall (Home Office) und den Einsatz kostengünstiger Thin Clients. Um eine gute Benutzererfahrung zu gewährleisten, ist jedoch eine leistungsstarke Backend-Infrastruktur erforderlich. Zertifizierte Hardware, wie sie etwa von Lenovo (ThinkSystem Server und ThinkStation) angeboten wird, stellt sicher, dass auch grafikintensive VDI-Anwendungen (z.B. CAD) flüssig und zuverlässig laufen.