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VBS (Virtualization-based Security)

Virtualization-based Security (VBS) ist eine hochentwickelte Sicherheitsarchitektur von Microsoft, die in Windows 10/11 und Windows Server integriert ist. Sie nutzt die Hardware-Virtualisierungsfunktionen moderner Prozessoren, um einen isolierten Speicherbereich zu schaffen, der vom normalen Betriebssystemkern getrennt ist. In diesem geschützten "virtuellen Container" (Virtual Secure Mode) führt Windows kritische Sicherheitsdienste aus. Ein prominentes Beispiel ist "Credential Guard", das Anmeldeinformationen und Hash-Werte von Benutzern dort speichert. Selbst wenn es einem Angreifer gelingt, volle Administratorrechte oder System-Privilegien auf dem Haupt-Betriebssystem zu erlangen (z.B. durch Malware), kann er die in der VBS-Enklave gespeicherten Geheimnisse nicht auslesen.

Diese Technologie hebt die Sicherheit von Windows-Umgebungen auf ein neues Niveau, da sie effektiven Schutz gegen "Pass-the-Hash"-Angriffe bietet. Moderne Server-Betriebssysteme, wie HPE Windows Server 2025, aktivieren VBS oft standardmäßig, sofern die Hardware (TPM, CPU-Virtualisierung) dies unterstützt, um eine robuste Verteidigung gegen fortgeschrittene Bedrohungen zu gewährleisten.