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Lexikon
VVP (vSphere Enterprise Plus)
In der Nomenklatur der neuen VMware-Abonnements bezieht sich VVP (oft gleichgesetzt mit dem Funktionsumfang der klassischen "Enterprise Plus" Edition) auf die höchste Ausbaustufe der reinen vSphere-Virtualisierungsplattform. Diese Edition richtet sich an anspruchsvolle Rechenzentren, die maximale Automatisierung, Performance und Verfügbarkeit benötigen. Zu den exklusiven Kernfunktionen gehören der Distributed Resource Scheduler (DRS) für automatischen Lastausgleich und der Distributed Switch (vDS) für zentralisiertes Netzwerkmanagement. Ein weiteres Highlight ist "Storage DRS", das die Auslastung und Latenz von Datenspeichern überwacht und virtuelle Festplatten automatisch verschiebt, um Engpässe zu vermeiden.
Auch die Unterstützung für hardwarebeschleunigte Grafik (NVIDIA vGPU) für VDI-Umgebungen ist oft erst in dieser Stufe enthalten. Unternehmen, die ihre Infrastruktur mit VMware vSphere auf Enterprise-Niveau betreiben wollen, benötigen diese Funktionen, um strikte Service-Level-Agreements (SLAs) einzuhalten und den administrativen Aufwand durch Automatisierung massiv zu senken.