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Dell Server RAM kaufen – Kompatible ECC Speichermodule 

DDR4 und DDR5 ECC RAM für Dell PowerEdge Server – für alle Modelle der 14. bis zur aktuellsten Generation. Unsere Experten prüfen jede Bestellung vorab gegen die Dell-Kompatibilitätsmatrix.

Server-Komponenten



33 Ergebnisse

DELL POWEREDGE RAM

PowerEdge Arbeitsspeicher: ECC-Module von der 12. bis zur 17. Generation

Dell PowerEdge Arbeitsspeicher - registrierte ECC-Module fuer R- und T-Serie

Hier finden Sie Dell PowerEdge RAM: Speichermodule für die R-Serie im Rack ebenso wie für die T-Serie im Tower, von Bestandssystemen der 12. und 13. Generation bis zu den aktuellen Modellen mit Intel Xeon 6. Den Schwerpunkt bilden registrierte ECC-Module von 16 bis 64 GB; dazu kommen Module für Bestandssysteme ab 8 GB. Größere Kapazitäten beschaffen wir auf Anfrage.

Welches Modul in Ihren Server gehört, verrät die Modellnummer. Die mittlere Ziffer ist die Generation: R740 ist die 14., R750 die 15., R760 die 16. und R770 die 17. Generation. An der Generation hängen Speichertyp und Taktstufe; der mögliche Ausbau hängt an der Zahl der Steckplätze. Beides klären wir vorab, wenn Sie uns Service-Tag oder Modellbezeichnung nennen.

Sie suchen nach Bauform statt nach Hersteller? Die technische Erklärstrecke steht bei DDR5 ECC RAM und DDR4 ECC RAM, der Gesamtüberblick unter Server Arbeitsspeicher. Die passenden Systeme finden Sie bei den Dell PowerEdge Servern, die Generationsübersicht im PowerEdge-Generationsvergleich.

AUSWAHL

Welcher Speicher passt in Ihren PowerEdge?

Drei Angaben genügen, um das passende Modul zu bestimmen.

  • 1. Generation aus der Modellnummer ablesen

    Die mittlere Ziffer der Modellnummer zählt die Generation (siehe oben). Entscheidend sind die Zusätze: xs bezeichnet eine abgespeckte Variante mit weniger Steckplätzen, xd eine Ausführung mit mehr Laufwerkseinschüben; beim R730xd und R740xd bleibt die Speicherausstattung dabei unverändert.

  • 2. Speichertyp aus der Generation ableiten

    Von der 13. bis zur 15. Generation arbeitet PowerEdge mit DDR4, ab der 16. mit DDR5; die 12. Generation nutzt noch DDR3. Die Typen sind weder mechanisch noch elektrisch austauschbar. Innerhalb einer Generation unterscheidet sich, ob ein Modell auch lastreduzierte Module annimmt.

  • 3. Freie Steckplätze zählen

    Erst die Slotzahl sagt, was möglich ist. Sie ist der Grund, warum zwei Modelle derselben Serie ganz unterschiedliche Maxima haben: Ein R750 hat 32 Steckplätze, ein R750xs nur 16.

Dell-Teilenummern lesen

Auf einem Dell-Speichermodul stehen zwei Nummern. Die Bestellnummer im Format SNP…C mit angehängter Kapazität – etwa SNPM04W6C/16G für ein registriertes 16-GB-Modul mit 3200 MT/s – bezeichnet das Modul als kaufbare Dell-Option. Daneben trägt das Etikett die Dell-eigene Teilenummer, die mit einer Null beginnt. Wenn Sie ein vorhandenes System ergänzen, ist das Ablesen dieser Nummer der sicherste Weg: Sie sagt eindeutig, welches Modul verbaut ist, und damit auch, was dazu passt. Schicken Sie sie uns, dann übernehmen wir die Zuordnung.

SORTIMENT

Dell-Speichermodule im Sortiment

KOMPATIBILITÄT

PowerEdge-Modelle und ihre Speichergrenzen

Diese Tabelle führt eine Zeile je Modell. Das ist kein Formalismus: Ein R650 und ein R650xs trennen 16 Steckplätze und beim Ausbau der Faktor acht; eine Sammelzeile könnte nur für eines von beiden stimmen. Deshalb steht die Spalte mit den Steckplätzen hier mit drin.

Modell Gen. Prozessor max. Takt (1 Modul je Kanal) Slots max. Arbeitsspeicher
PowerEdge R630 13. Xeon E5-2600 v3/v4 2400 MT/s (v4), 2133 (v3) 24 1,5 TB
PowerEdge R730xd 13. Xeon E5-2600 v3/v4 2400 MT/s (v4), 2133 (v3) 24 3 TB mit v4, 1,5 TB mit v3
PowerEdge R640 14. Xeon Scalable 1./2. Gen. 2933 MT/s (2. Gen.), 2666 (1. Gen.) 24 3 TB, abhängig vom Prozessormodell
PowerEdge R740xd 14. Xeon Scalable 1./2. Gen. 2933 MT/s (2. Gen.), 2666 (1. Gen.) 24 1,5 bis 2 TB mit gängigen Prozessoren (je nach CPU-Generation), 3 TB nur mit Spezialmodellen
PowerEdge T440 14. Xeon Scalable 1./2. Gen. 2666 MT/s nur mit zwei Modellen, sonst 2400, mit Bronze 2133 16 1 TB
PowerEdge R650 15. Xeon Scalable 3. Gen. 3200 MT/s, je nach Prozessormodell 2933 oder 2666 32 2 TB registriert, 8 TB lastreduziert
PowerEdge R650xs 15. Xeon Scalable 3. Gen. 3200 MT/s bei 6 von 19 Modellen, sonst darunter 16 1 TB
PowerEdge R750 15. Xeon Scalable 3. Gen. 3200 MT/s, je nach Prozessormodell 2933 oder 2666 32 2 TB registriert, 8 TB lastreduziert
PowerEdge R750xs 15. Xeon Scalable 3. Gen. 3200 MT/s bei 6 von 19 Modellen, sonst darunter 16 1 TB
PowerEdge T550 15. Xeon Scalable 3. Gen. 3200 MT/s, je nach Prozessormodell 2933 oder 2666 16 1 TB
PowerEdge R760 16. Xeon Scalable 4./5. Gen. 4800 MT/s (4. Gen.), 5600 (5. Gen.) 32 4 TB mit 128-GB-Modulen
PowerEdge R770 17. Intel Xeon 6 6400 MT/s 32 8 TB mit P-Cores, 2 TB mit E-Cores

Die Taktangaben gelten bei einem Modul je Kanal und hängen zusätzlich vom konkreten Prozessormodell ab – innerhalb einer Generation trennen die Einstiegsmodelle oft zwei Taktstufen von den Spitzenmodellen. Die Kapazitätsangaben sind Plattformwerte: Sie setzen die jeweils größten freigegebenen Module in voller Bestückung voraus. Unser Regelsortiment reicht bis 64 GB je Modul; was darüber hinaus nötig ist, beschaffen wir projektbezogen.

Eine verbreitete Fehlannahme: „Zwei Module je Kanal kosten immer Takt.“ Das stimmt so nicht. Bei der 14. Generation fällt der Takt von 2933 auf 2666 MT/s, bei der 16. auf 4400, bei der 17. auf 5200. Die 15. Generation kennt gar keinen Abschlag – sie fährt 3200 MT/s mit einem wie mit zwei Modulen je Kanal. Und in der 13. Generation sinkt der Takt erst bei drei Modulen je Kanal. Die Faustregel einer Generation taugt nicht für die nächste.

Dells Bestückungsregeln beim Aufrüsten

Dell gibt vor, welche Bestückungen zulässig sind. Vier Regeln entscheiden die meisten Aufrüstprojekte:

  • Registriert und lastreduziert nicht mischen

    Ein Speicherausbau ist vollständig das eine oder das andere. Beide Bauformen im selben Server zu betreiben, ist nicht vorgesehen – auch dann nicht, wenn beide zum Modell passen.

  • Beide Prozessoren identisch bestücken

    Die Bestückung muss zwischen den Sockeln in Kapazität und Position übereinstimmen. Steckplätze eines nicht bestückten Sockels bleiben leer und lassen sich nicht ersatzweise nutzen.

  • Höchstens zwei verschiedene Modulgrößen

    Zwei Kapazitäten in einem System sind zulässig, drei nicht. Gerade mehrfach erweiterte Systeme stoßen hier schneller an als gedacht.

  • Vollbestückung ist nicht immer die beste Wahl

    Wo der Takt bei zwei Modulen je Kanal sinkt, bringen weniger und dafür größere Module mehr Durchsatz bei gleicher Gesamtkapazität. Wo er nicht sinkt, gilt das Gegenteil.

Im BIOS entscheidet zusätzlich der Speichermodus, wie viel der verbauten Kapazität nutzbar bleibt. Der Standardmodus stellt sie vollständig zur Verfügung; Spiegelung und Reservemodus erhöhen die Ausfallsicherheit, kosten aber nutzbaren Speicher. Planen Sie auf eine Zielkapazität hin, rechnen Sie den Modus von Anfang an mit ein.

MODULWAHL

Dell-qualifizierte Module oder Standard-ECC?

Dell qualifiziert Speichermodule für PowerEdge-Server und vertreibt sie unter eigener Bestellnummer. Module, die diesen Prozess nicht durchlaufen haben, sind im PowerEdge nicht unterstützt – was nicht dasselbe ist wie „läuft nicht“. Standardkonforme ECC-Module arbeiten in aller Regel einwandfrei.

Ein Unterschied hat allerdings Betriebsfolgen, und der wird oft übersehen: Bei einer nicht unterstützten Konfiguration kann der Server beim Einschalt-Selbsttest in den F1/F2-Prompt laufen und wartet dann auf einen Tastendruck. Auf einem Arbeitsplatzrechner ist das eine Unbequemlichkeit; in einem Rack, das nach einem Stromausfall unbeaufsichtigt hochfahren soll, ein Betriebsproblem.

Was das für die Auswahl heißt

Für produktive Server, die unbeaufsichtigt starten können müssen, sind Dell-qualifizierte Module die risikoärmere Wahl. Für Testumgebungen, Laborsysteme und Bestandsserver mit betreutem Start ist der Aufpreis oft nicht gerechtfertigt. Sagen Sie uns, worum es geht, dann ordnen wir es ein.

EINSATZBEREICHE

Welche Bestückung zu welchem PowerEdge-Einsatz passt

Hosts verdichten: R750 und R760
32 Steckplätze nutzen

Ein R750 mit 32 Steckplätzen und lastreduzierten Modulen kommt auf 8 TB, ein R750xs mit 16 Steckplätzen auf 1 TB. Wer Hosts verdichtet, wählt das Modell danach aus.

Datenbanken auf PowerEdge
Durchsatz je Kanal

Datenbanken brauchen Durchsatz je Kanal: lieber wenige große Module als viele kleine. Ob die zweite Bank Takt kostet, hängt von der Generation ab – siehe Taktübersicht oben.

R630 und R740 weiterbetreiben
Bestand ergänzen

Ein R630 oder R740 läuft mit einem Speicherausbau oft noch Jahre. Entscheidend ist die Übereinstimmung mit dem, was schon steckt – die Teilenummer des verbauten Moduls klärt das schneller als jedes Datenblatt.

R760 und R770 neu auslegen
Über alle Kanäle planen

Wer einen R760 oder R770 neu auslegt, plant über alle Kanäle: Ab dem zweiten Modul je Kanal sinkt der Takt auf 4400 beziehungsweise 5200 MT/s. Ein einzeln nachgerüsteter Riegel bringt zwar Kapazität, bringt aber die Kanalbalance durcheinander und kostet Durchsatz.

IHRE VORTEILE

Dell PowerEdge Arbeitsspeicher bei Serverhero

Wenn Sie Dell Server RAM kaufen wollen, finden Sie die Angaben verstreut in Handbuch, Technical Guide und Konfigurator – und sie widersprechen sich dort gelegentlich selbst. Wir führen das für Ihr Modell zusammen, bevor Sie bestellen.

Nennen Sie uns Service-Tag (die Kennung auf dem Gehäuse) oder Modellbezeichnung und die Teilenummer eines verbauten Moduls. Damit steht fest, was passt und wie viel sinnvoll ist.

  • Check

    Abgleich gegen Dells Speichermatrix.
    Wir prüfen Kapazität, Organisation, Taktstufe und freie Steckplätze gegen Ihr Modell, bevor das Angebot rausgeht.

  • Check

    Zuordnung über die Teilenummer.
    Sie lesen die Nummer vom verbauten Riegel ab, wir sagen Ihnen, welches Modul das ist und was heute dazu passt.

  • Check

    Bestand und aktuelle Generationen.
    Dell PowerEdge RAM von der 12. Generation bis Xeon 6 – nach Bauform sortiert auch unter DDR4 und DDR5.

  • Check

    Aufrüsten oder ersetzen – wir rechnen beides.
    Wenn Aufrüsten sich nicht mehr rechnet, sagen wir das. Dann lohnt der Blick auf Dell PowerEdge Server, Intel Xeon oder AMD EPYC Prozessoren.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zu Dell PowerEdge Arbeitsspeicher

Technisch meist ja: Standardkonforme ECC-Module funktionieren in der Praxis, sind aber nicht von Dell qualifiziert und gelten damit als nicht unterstützt. Der Haken zeigt sich beim Einschalten: Der Selbsttest kann in den F1/F2-Prompt laufen und wartet dann auf einen Tastendruck. Für Server, die nach einem Stromausfall ohne Personal wieder anlaufen müssen, ist das der entscheidende Punkt.

An der mittleren Ziffer der Modellnummer: R740 gehört zur 14., R750 zur 15., R760 zur 16. und R770 zur 17. Generation. Ein xs am Ende bedeutet weniger Steckplätze, ein xd mehr Laufwerksschächte. Die Generation entscheidet über den Speichertyp: Die 12. nutzt DDR3, die 13. bis 15. DDR4, ab der 16. ist es DDR5.

Auf dem Etikett des Moduls. Dell druckt dort zwei Nummern auf: die SNP-Bestellnummer mit Kapazitätskürzel und eine hauseigene Teilenummer mit führender Null. Letztere identifiziert das verbaute Modul eindeutig – nennen Sie sie uns, wir ermitteln daraus die passende Ergänzung.

Bis zu zwei Modulgrößen ja, eine dritte nicht. Zusätzlich verlangt Dell an beiden Prozessorsockeln identische Bestückung in Größe und Position, und registrierte Module dürfen nicht neben lastreduzierten laufen. Kritisch wird das vor allem bei Systemen, die schon mehrfach erweitert wurden – dort lohnt der Blick auf die vorhandene Bestückung vor der Bestellung.

Der aufgedruckte Wert ist der Nenntakt des Moduls, nicht der Takt des Systems. Maßgeblich sind das Prozessormodell, das langsamste verbaute Modul und die Zahl der Module je Kanal. Ein Modul mit höherem Nenntakt in einem Server, dessen Plattform das nicht ausfährt, bringt deshalb keinen Vorteil.

Nicht zwingend, das hängt von der Generation ab. Die 15. fährt 3200 MT/s, egal ob ein oder zwei Module je Kanal stecken. In der 14. sinkt der Takt bei zweien von 2933 auf 2666 MT/s, in der 16. auf 4400, in der 17. auf 5200; die 13. drosselt erst, wenn das dritte Modul je Kanal steckt.

Registrierte DDR5-Module. Mit Prozessoren der 4. Xeon-Scalable-Generation läuft er mit 4800 MT/s, mit der 5. Generation bis 5600 MT/s; bei zwei Modulen je Kanal sind es 4400. Der Server hat 32 Steckplätze bei zwei Prozessoren. Lastreduzierte Module nimmt er nicht.

Mit Intel Xeon 6 steigt die Taktstufe auf 6400 MT/s bei einem Modul je Kanal. Wichtiger ist eine Verzweigung, die es vorher nicht gab: Die Prozessoren gibt es in zwei Ausführungen. Mit P-Core-Modellen sind bis zu 8 TB möglich, mit E-Core-Modellen 2 TB. Welche in Ihrem Server steckt, entscheidet über den möglichen Ausbau – wir prüfen das anhand von Service-Tag oder Modellbezeichnung.