SAS SSD – Enterprise-SSDs für geschäftskritische Server-Anwendungen
SAS SSDs kaufen und Enterprise-Storage mit maximaler Ausfallsicherheit aufbauen: Bei Serverhero erhalten Sie SAS Server-SSDs mit 12 Gbit/s und 24 Gbit/s Interface von Samsung, Kioxia, Micron sowie OEM-Varianten von HPE und Dell. SAS (Serial Attached SCSI) unterscheidet sich von SATA und NVMe durch eine zentrale Enterprise-Funktion: Dual-Port-Anbindung ermöglicht redundante Pfade zum SSD – wenn ein Controller oder Kabel ausfällt, übernimmt der zweite Pfad ohne Unterbrechung. Unverzichtbar für geschäftskritische Anwendungen mit Hochverfügbarkeitsanforderungen.
SAS SSDs kombinieren die Enterprise-Features von SAS-HDDs (Dual-Port, längere Kabelführung, professionelles Management) mit der Performance moderner SSDs – bis zu 2.400 MB/s sequenziell bei 24G-SAS und über 400.000 IOPS.
Dual-Port
Was bedeutet Dual-Port bei SAS SSDs?
Dual-Port ist das entscheidende Enterprise-Feature von SAS-Laufwerken. Jede SAS-SSD hat zwei unabhängige Anschlüsse, die mit verschiedenen Controllern verbunden werden können:
- Redundanz: Fällt ein Controller oder Kabel aus, übernimmt der zweite Pfad automatisch – ohne Downtime.
- Load-Balancing: Die Last kann auf beide Pfade verteilt werden, was die Gesamtperformance erhöht.
- Multipathing: Standard in SAN-Umgebungen, JBOD-Systemen und professionellen Storage-Setups.
SATA-SSDs und NVMe-SSDs bieten kein natives Dual-Port (bei NVMe nur über NVMe-oF-Fabrics, nicht auf Laufwerksebene). Wenn Hochverfügbarkeit oberste Priorität hat, ist SAS die richtige Wahl.
12G vs. 24G
SAS 12 Gbit/s vs. SAS 24 Gbit/s – Welche Generation brauche ich?
| Merkmal | SAS 12G | SAS 24G |
|---|---|---|
| Max. Bandbreite | 1.200 MB/s | 2.400 MB/s |
| Max. IOPS | ~200.000 | ~400.000+ |
| Verbreitung | Standard in Bestandssystemen | Neueste Generation |
| Controller-Support | Broadcom MegaRAID 94xx, HPE Smart Array, Dell PERC 10+ | Broadcom MegaRAID 9500+, PERC 11/12 |
| Abwärtskompatibel | — | Ja, funktioniert an 12G-Controllern (mit reduzierter Geschwindigkeit) |
| Empfehlung | Bewährte Wahl für die meisten Workloads | Neubauten mit 24G-Controller |
Hinweis: 24G SAS SSDs wie Samsung PM1653 funktionieren auch an 12G-SAS-Controllern – laufen dann aber mit 12G-Geschwindigkeit. Für volle 24G-Performance benötigen Sie einen kompatiblen 24G-SAS-Controller.
Sortiment
SAS SSDs – Aktuelle Enterprise-Modelle
Samsung
- PM1653: Aktuelles Samsung SAS-SSD-Flaggschiff mit 24 Gbit/s, bis 30,72 TB, 1 DWPD (Read-Intensive) und 3 DWPD (Mixed-Use).
- PM1643a: Bewährte 12G SAS-SSD, weiterhin weit verbreitet in bestehenden Systemen.
Kioxia
- PM7-Serie: 24 Gbit/s SAS-SSD mit bis zu 30,72 TB. Read-Intensive (PM7-R) und Mixed-Use (PM7-V) Varianten.
- PM6-Serie: Bewährte 24G-Vorgängergeneration.
OEM (HPE, Dell, Lenovo)
- HPE MSA / 3PAR SAS-SSDs: Für HPE ProLiant und Storage-Arrays.
- Dell EMC SAS-SSDs: Mit Dell-Teilenummer, zertifiziert für PowerEdge.
- Lenovo ThinkSystem SAS-SSDs: Geprüft gegen ServerProven.
Alle Modelle liefern wir optional im passenden Hot-Swap-Tray (SFF 2,5") für Ihr Server-Modell.
Einsatzbereiche
Wann ist SAS SSD die richtige Wahl?
- Hochverfügbarkeit (HA-Cluster): Dual-Port-Anbindung ermöglicht redundante Pfade – Standard in VMware vSAN, Hyper-V Failover-Cluster und SAP HANA.
- SAN-Umgebungen: SAS-SSDs in JBOD-Gehäusen oder dedizierten Storage-Systemen mit Multipathing.
- Shared-Storage für mehrere Server: SAS-SSDs können von mehreren Hosts gleichzeitig erreicht werden (Multi-Host-Access), was bei SATA nicht möglich ist.
- Geschäftskritische Datenbanken: Wenn Ausfallsicherheit wichtiger ist als maximale Performance – für höchste Performance empfehlen wir NVMe.
Wann NICHT SAS? Wenn Sie maximale Performance brauchen (→ NVMe) oder die Kosten optimieren wollen (→ SATA). Für die meisten neuen Server-Projekte empfehlen wir NVMe als primäres Storage – SAS bleibt relevant für bestehende Infrastruktur und HA-Anforderungen.
Ihre Vorteile
Warum SAS SSDs bei Serverhero kaufen?
Serverhero kombiniert die Stärken eines großen Systemhauses mit der Agilität und Kundennähe eines spezialisierten Partners:
- Enterprise-Qualität: Nur Datacenter-SAS-SSDs mit Powerloss-Protection, hoher Schreibausdauer und 24/7-Freigabe.
- 12G und 24G auf Lager: Beide Generationen sofort verfügbar – für Bestandssysteme und Neubauten.
- Dual-Port-Beratung: Wir prüfen, ob Ihr Controller und Ihre Backplane Dual-Port-Betrieb unterstützen.
- Hot-Swap-Ready: Laufwerke optional im passenden Tray für HPE, Dell, Lenovo und Fujitsu.
- OEM und Standard: HPE, Dell und Lenovo OEM-SSDs mit vollem Support oder herstellerneutrale Samsung/Kioxia SSDs mit attraktivem Preis.
- Kompatibilitätsprüfung: SSD, Controller und Server werden vorab abgeglichen – kein Risiko bei Bestellung.
- Gesamtes Datacenter Segment: Alle Server-Komponenten Bestandteile erhältlich, um ihr System bestens auszustatten.
Warum ist Serverhero so gut bewertet?
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Persönliche IT-Beratung:
Unsere Experten kennen die Anforderungen moderner Unternehmens-Workflows. -
Schnelle Verfügbarkeit:
Wir sorgen dafür, dass Ihr neues Produkt schnellstmöglich einsatzbereit ist. -
Zertifizierte Hardware:
Alle Systeme sind für den professionellen Dauerbetrieb validiert.
FAQ
Die wichtigsten Fragen zu SAS SSDs
Dual-Port SAS SSDs ermöglichen den gleichzeitigen Zugriff durch zwei unabhängige Controller-Pfade und sind damit Standard in Active/Active-HA-Storage-Systemen wie Dell PowerVault ME5, NetApp E-Series oder HPE MSA. NVMe bietet höhere Bandbreite, aber Dual-Port-NVMe (U.3) ist in vielen Storage-Arrays noch nicht vollständig integriert.
SAS SSDs sind die richtige Wahl für klassische SAN-/DAS-Architekturen mit RAID-Controller (PERC, MegaRAID, SmartArray) und Backplanes ohne PCIe-Tri-Mode-Support. Auch in bestehenden Storage-Shelfs mit 12G/24G-SAS-Expander sind sie häufig die einzige unterstützte Enterprise-Option.
12G SAS liefert 1.200 MB/s pro Port, 24G SAS verdoppelt das auf 2.400 MB/s und ist abwärtskompatibel zu 12G-Backplanes. 24G lohnt sich vor allem in neuen Storage-Servern mit Tri-Mode-Controllern, wenn maximale sequenzielle Performance benötigt wird.
Technisch funktionieren die Laufwerke auch ohne herstellerspezifischen Tray, für Hot-Swap und iDRAC-/iLO-Integration ist der originale Caddy mit korrektem Firmware-Coding aber zwingend erforderlich. Bei Dell, HPE und Lenovo werden Drittanbieter-SSDs zudem teilweise mit Warnmeldungen im Management-Interface angezeigt.
Hersteller wie Samsung, Kioxia, Solidigm und Micron geben in der Regel 5 Jahre Garantie oder bis zum Erreichen des spezifizierten TBW-Wertes. Im OEM-Vertrieb (Dell, HPE) ist die Garantie an den Server-Servicevertrag gekoppelt.
