Storage-Virtualisierung – Wer braucht welche Lösung?

Storage Spaces Direct (S2D) von Microsoft, vSAN von VMware ... oder SANsymphony von DataCore, HCA von StarWind bzw. Exos von Seagate oder HPE SimpliVity – was bieten die unterschiedlichen Ansätze und Systeme?

Unterschiedliche Lösungen für Storage-Virtualisierung

Der ohnehin hohe Bedarf an Storage und entsprechenden Lösungen ist seit der Corona-Pandemie aufgrund des vermehrten Einsatzes von Videotelefonie- und anderen Anwendungen im Rahmen von Home-Office und -Schooling sogar noch gestiegen.

Viele Kunden von Serverhero möchten wissen, welche Art von Speicherlösung für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist. Bei der Beantwortung dieser Fragen kommt man aufgrund der rasanten Entwicklung um das Konzept der „Virtualisierung“ bzw. der „Storage-Virtualisierung“ kaum herum.
In diesem Artikel wird darüber informiert, welche Storage-Virtualisierungslösung für welche Einsatzzwecke geeignet ist.

Storage-Technologien

Neben den bekannten klassischen Speicherlösungen Direct Attached Storage (DAS), Network Attached Storage (NAS) und Storage Attached Network (SAN) gibt es vermehrt Hybrid-Storage und virtualisierte Speicherlösungen, wie Software-defined Storage (SDS) und Hyper Converged Infrastructure (HCI). Dies ist möglich dank immer besserer Technologien wie zum Beispiel All Flash Array (AFA), die die langsameren Magnetfestplatten (Hard Disc Drive, HDD) durch schnellere, stromsparende und weniger anfällige nichtflüchtige Speicher (Solid State Drive, SSD) ersetzen. Diese und andere Entwicklungen führen zu wesentlich erweiterten Speichermöglichkeiten, die Compute-, Netzwerk- und Storage-Anwendungen zusammenführen, um zunehmende Hardwareunabhängigkeit zu erreichen, die Verwaltung zu vereinfachen und die Skalierbarkeit zu verbessern.
Der Unterschied zwischen HCI und SDS ist, dass bei HCI neben dem Speicher auch die auf den Servern laufenden Anwendungs-Workloads in einem virtualisierten Cluster vereint werden, während SDS „nur“ ein virtualisierter Speicher ohne Anwendungen ist.

Anbieter von Virtualisierungsprodukten im Vergleich

Heutzutage gibt es viele Anbieter von Virtualisierungslösungen für Speicher und Co. Im Folgenden gehen wir auf eine Auswahl der Produkte ein, die Serverhero in seinem Portfolio führt. Wenn Sie Fragen zum Kauf von Servern oder anderen Produkten haben oder eine Lösungskonfiguration für ihre Speichervirtualisierung benötigen, helfen Ihnen unsere erfahrenen Mitarbeiter*innen gerne weiter. Sie können uns jederzeit per E-Mail, Telefon oder Chat fragen – wir antworten Ihnen in kürzester Zeit und beraten Sie gerne!

Produkte für die Speichervirtualisierung bei Serverhero:

Anbieter von Storage-Virtualisierungslösungen_LOGOS der Hersteller

1. Microsoft: Storage Spaces Direct (S2D)

Seit der Edition Windows Server 2012 gibt es die Storage Spaces-Funktion von Microsoft. Der Nachfolger Storage Spaces Direct (S2D) wurde mit Windows Server 2016 eingeführt und ermöglicht durch softwaredefinierten Speicher eine optimalere Nutzung des in Servern verfügbaren physischen Speicherplatzes. Benutzer können einen virtuellen Speicherpool anlegen, dem physische Speicherplatten (HDD oder SSD) zugewiesen werden. In diesem virtuellen Speicherpool wiederum können virtuelle Laufwerke (Volumes) angelegt werden, die dem Benutzer wie ein „normaler“ physischer Datenträger angezeigt werden. Ein wichtiger Unterschied zum Vorgänger Windows Storage Spaces ist, dass der virtuelle Speicherpool jetzt serverübergreifend angelegt und von jedem Knoten im S2D-Cluster zugänglich ist.

Schema von Storage Spaces Direct (S2D) (Microsoft)
Schema von Storage Spaces Direct (S2D) (Microsoft)

Vorteile von MS S2D

Microsoft-Kunden sind vorwiegend mittelständische bis große Unternehmen. Storage Spaces Direct ist für entsprechende konvergente und hyperkonvergente Anwendungen vorgesehen und bietet u. a. diese Vorteile:

  • Kostenloses Feature von Windows Server 2019 Datacenter Edition
  • Hardwareunabhängig (sofern lizensiert), läuft auf Standardservern ohne zusätzliche HW/SW
  • Kostengünstig, da softwaredefiniert (gegenüber klassischen NAS- oder SAN-Systemen)
  • Hochskalierbar
  • Hochperformant
  • Nahtlose Integration in die Windows Server-Infrastruktur
  • Intuitive Verwaltung
  • Robustes Storage-Modell durch z. B. Nested-Resilience Volumes:
    Wenn in Windows Server 2019 in einem Cluster mit zwei Knoten ein Knoten ausfällt, gibt es dennoch keinen Datenverlust.

Laut Microsoft dauert der Umstieg von anderen Systemen auf Windows Server weniger als eine Viertelstunde, und S2D erreicht eine Leistung von 150.000 gemischten 4K-Random-IOPS (E/A-Vorgänge pro Sekunde) pro Server. Auch die Verwaltung ist mit Tools wie Quality of Service (QoS) einfacher und benutzerfreundlich.

Sie erwägen eine Microsoft-Lösung? Serverhero hilft Ihnen gerne und berät Sie beim Kauf der geeigneten Lizenzen – Sie können uns ganz einfach per E-Mail, Telefon oder Kunden-Chat erreichen!

2. VMware: vSAN

VMware bietet mit vSAN ebenfalls ein Produkt zur Speichervirtualisierung an, das in Kombination mit dem Hypervisor vSphere ESXi die zentralisierte Verwaltung von Compute- und Storage-Anwendungen in einer Plattform und bedarfsgerechte Skalierung des Speichers ermöglicht.

Mit VMware kann HCI auf die öffentliche Cloud erweitert werden, da VMware gemeinsam mit Public-Cloud-Anbietern (AWS, Azure, GCP, Oracle Cloud, Alibaba Cloud und IBM Cloud) eine Hybrid-Cloud-Unterstützung entwickelt hat, um HCI-Bereitstellungen in Public-Cloud-Umgebungen zu unterstützen, die auf einem Serviceverbrauchsmodell basieren.


Die Vorteile von VMware vSAN sind:

  • Nahtlose Weiterentwicklung für künftiges Wachstum: vSAN ist in vSphere integriert und erfordert keine neuen Tools.
  • Branchenführende Flexibilität: Die vSAN-Umgebung ermöglicht die Umsetzung von HCI auf zertifizierten Lösungen mit bevorzugten Anbietern.
  • Multi-Cloud-Fähigkeiten: Konsistente Abläufe vom Edge über den Core bis hin zur Cloud mit durchgängig integrierter Sicherheit.

Die Nachteile:

  • Die Angebote von VMware gehören zu den teuersten auf dem Markt.
  • IT-Experten bzw. Administratoren können die Konfiguration von vSAN als Herausforderung empfinden, da mehrere Überlegungen zum Netzwerk- und Speicherdesign berücksichtigt werden müssen.
  • Leider unterstützt VMware vSAN keine anderen Hypervisoren außer ESXi.

Anwendungsgebiete sind u. a. geschäftskritische Anwendungen (z. B. SQL- und Exchange-Server in einem vSAN-Cluster) oder Virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI), Verwaltung von Unternehmensfilialen bzw. entfernte Standorte über Rechenzentrum und Disaster Recovery (Notfall-Wiederherstellung) mit VMware Site Recovery Manager und vSphere Replication.

Sie interessieren sich für VMware-Produkte? – Fragen Sie Serverhero! Unsere freundlichem Mitarbeiter geben Ihnen gerne unverbindliche Empfehlungen zum Kauf und beraten Sie zu den für Ihre Anwendungen geeigneten Lizenzen.

3. DataCore: SANsymphony

DataCore ist ein Vorreiter in der Speichervirtualisierung. Das Unternehmen integriert hyperkonvergenten Speicher mit Storage Area Networks (SANs) und Servern und unterstützt die unabhängige Skalierung von Computing- und Speicherressourcen. Dies wird als disaggregierte Infrastruktur oder HCI 2.0 bezeichnet. Nach der Übernahme des Softwareherstellers Caringo, Inc. im Januar 2021 kann Datacore nun auch Objektspeicher in sein Software-defined-Portfolio integrieren. [Caringos Spezialisierung lag in Zugriff, Speicherung und Analyse von großen Datensammlungen (Big Data) bis hin zu Petabyte-Volumina.]

SANsymphony: Schema der Funktionen (DataCore)
SANsymphony: Schema der Funktionen (DataCore)

Damit kann DataCore nun alles aus einer Hand anbieten: Datei, Objekt- und Blockschnittstellen für SDS-Lösungen mit hoher Verfügbarkeit (High Availability, HA), Flexibilität und Skalierbarkeit, wie es bei dem Produkt SANsymphony umgesetzt wurde.

Merkmale (Auszug):

  • Daten-Hochverfügbarkeit und unterbrechungsfreier Zugriff
  • Beschleunigte Performance und Anwendungs-Response
  • Automatisierte Storage-Dienste (Tiering, Snapshots und Replikation)
  • Hardwareunabhängigkeit und Flexibilität bezüglich verschiedener Hersteller
  • Optimiert für verschiedene Hypervisoren für unterschiedliche Workloads
  • DataCore Insight Services: Maschinelles Lernen (ML) und Künstliche Intelligenz (KI) zur Speicherüberwachung optimieren Analysefunktionen für die Vorhersage und Vorbeugung von Problemen und liefern umsetzbare Handlungsempfehlungen.
  • DataCore unterstützt leider keine One-Click-Upgrades, wodurch der Upgrade-Prozess komplexer wird als bei anderen Anbietern.
  • Die HCI-Installationen von DataCore sind im Allgemeinen kleiner als die der Mitbewerber, da DataCore seine HCI-Lösung auf mittelständische Unternehmen ausgerichtet hat.

DataCore bietet wettbewerbsfähige, herunterskalierte Lösungen, einschließlich einer hochverfügbaren Zwei-Knoten-Konfiguration für Zweigstellen (Remote Office/Branch Office, ROBO), und für KMU-Rechenzentren sowie Edge-Bereitstellungen und Virtual Desktop Infrastructures (VDI) mit geringeren Kosten pro Desktop – trotz mehr Benutzern pro Server.

Kunden konnten ursprünglich zwischen drei Lizenzen für die Software wählen: EN (Enterprise), ST (Standard) und LS (Large Storage).

DataCore hat die LS-Lizenzen eingestellt und durch BZ (Business) ersetzt. BZ ist eine abgeschwächte, preiswertere EN-Edition, um den Einstieg zu erleichtern.

EN: Enterprise für Großunternehmen mit dem größten Leistungsumfang
ST: Standard für mittlere Anforderungen (z. B. keine Verschlüsselung, kein FibreChannel)
BZ: Preiswertes Business-Einstiegsmodell für kleine Installationen mit hohen Ansprüchen an Hochverfügbarkeit.

DataCore berechnet bei seinem Lizenzmodell nach verwalteter Kapazität in Terabyte (TB) anstatt nach Anzahl der verwalteten Instanzen, wobei es 1-, 3- und 5-Jahreslizenzen (sog. Term-Lizenzen) und unbefristete Lizenzen gibt, die allesamt Premier Support (24/7-Support per Telefon, E-Mail, Web und Live-Chat mit einem festen Ansprechpartner von Ticketerstellung bis -schließung) und kostenlose Produkt-Updates umfassen.
Die BZ-Edition ist nur als Term-Lizenz erhältlich, die EN- und ST-Editionen stehen als Term- oder unbefristete Lizenz zur Verfügung. Ein wichtiger Unterschied zwischen unbefristeten und Term-Lizenzen ist der sichere Zugang zur cloudbasierten Auswertungsplattform DataCore Insight Services (DIS), die im Preis der Term-Lizenzen enthalten ist. DIS liefert vorausschauende Überwachung, Auswertungen und Problemlösung, Handlungsempfehlungen und proaktive Optimierung über eine zentrale Verwaltungskonsole.
 

Wenn Sie Fragen zu den Lizenzmodellen von DataCore haben oder Beratung benötigen, wenden Sie sich einfach über E-Mail, Kundenchat (hier auf der Seite) oder Telefon an unsere freundlichen Experten, die Ihnen gerne und unverbindlich weiterhelfen.
Schon gewusst? – Bei Serverhero können Sie auch Ihren Wunschserver mit unserem Server-Konfigurator vor dem Kauf direkt online zusammenstellen. Und wenn Sie größere Systemanschaffungen planen, fragen Sie nach unseren Projektkonditionen mit bis zu 40 % Nachlass!

4. StarWind: HyperConverged Appliance (HCA)

All-Flash-Technologie mit HyperConverged Appliance (StarWind)
All-Flash-Technologie mit HyperConverged Appliance (StarWind)

Das Unternehmen StarWind Software, Inc. bietet Speichervirtualisierungslösungen hauptsächlich für Edge-Szenarien und geschäftskritische Anwendungsfälle für verteilte Rechenzentren an. Es hat ein kombiniertes Software-Hardware-Produkt (HyperConverged Appliance, HCA) im Portfolio, das eine „Plug-and-Play“-Plattform von Dell- und Supermicro-Servern, Hypervisoren von Microsoft und VMware, StarWinds eigener Speichervirtualisierungssoftware, Veeam Software VM Backup and Replication, etc. ist – im Grunde stellt diese hyperkonvergente Lösung eine „Private-Cloud-in-a-Box“ dar.

Neben „HyperConverged Appliance“ führt StarWind auch die Hardware-Produkte „Storage Appliance (SA)“, „Virtual Tape Library Appliance (VTLA)“ sowie „HCA for Video Surveillance and Analytics“ – und bietet außerdem Software-Produkte an:

  • „Virtual SAN (VSAN)“ für MS Hyper-V und VMware vSphere
  • „Virtual Tape Library (VTL)“ für die Virtualisierung von SATA-Laufwerken

Außerdem stellt das Unternehmen kostenlose Software bereit, wie zum Beispiel „V2V Converter / P2V Migrator“, „Deduplication Analyzer“ und weitere.

Seit März 2020 setzt StarWind ausschließlich auf „All-Flash“, d. h. alle Hyperkonvergenz- und SDS-Lösungen arbeiten nur mit Flash-Speichertechnologie, und damit ist StarWind Vorreiter in der Branche, auch wenn es inzwischen andere AFA-Anbieter gibt (z. B. Supermicro).

Der Anbieter verfügt über gute HCI- und Speicher-Expertise und sein voll ausgestattetes Produkt „HyperConverged Appliance“ (HCA) kann die meisten Anwendungsfälle abdecken. StarWind hat eine der höchsten Bewertungen für die allgemeine Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen hat Innovationen in den Hardware- und Software-HCI-Ebenen eingeführt, was es hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses für KMU attraktiv macht, allerdings sind HCI-Bereitstellungen von StarWind in der Regel kleiner als die der Wettbewerber, da sich das Angebot auf KMU richtet. Ein weiter Nachteil: StarWind bietet kein vorintegriertes HCI-Bundling durch große Server-OEM-Hersteller an.

Merkmale von HCA (Herstellerangaben):

  • 100 % IOPS-Verarbeitung und 99,9999 % Hardware-Verfügbarkeit durch reine Flash-Speicherung
  • Fehlerfreie 2-Knoten-Cluster ohne jegliche Zeugen-Instanz (witness node)
  • Beinhaltet StarWind Command Center (HCI-Überwachung und -Verwaltung) und ProActive Premium Support
  • 4 x mehr belastbar als herkömmliche Tier-3-Speicher
  • Kleine Hardware-Stellfläche durch kompaktes Design
  • 100 % Auslastung / Effizienz der verwendeten Speichernutzung
  • Support-Reaktionszeit von weniger als 15 Minuten
  • 90 % Kosteneinsparungen bei großen ROBO-Projekten

KMU in den Bereichen Bildung, Regierung und Gesundheitswesen, die sich für Hochleistungs-Workloads einen All-Flash-Speicher wünschen oder eine kleinformatige und sehr zuverlässige Lösung mit nur zwei Knoten [ohne Zeugenknoten (witness node)] suchen, finden mit StarWind-Produkten mit Sicherheit die passende Lösung.

Sie sind in einem kleinem oder mittelständischem Unternehmen für die IT zuständig und benötigen Kaufberatung? Wenden Sie sich vertrauensvoll an Serverhero – unsere kompetenten und freundlichen Mitarbeiter sind stets für Sie da und beraten Sie bei Planung, Kauf und Umsetzung Ihres IT-Projektes.

5. Seagate Technology: Exos X (5U84 und 2U24)

Die Modelle Exos X 5U84 und Exos X 2U24 (Seagate)
Die Modelle Exos X 5U84 und Exos X 2U24 (Seagate)

Seagate wurde bereits 1979 gegründet und ist der weltweit älteste und größte unabhängige Festplattenhersteller. Die Enterprise-Festplatten der Exos X-Serie wurden für anspruchsvolle Workloads konzipiert und bieten eine hohe Zuverlässigkeit für Server, Speichersysteme und geschäftsorientierte NAS-Anwendungen.

Produktbeispiel:
Die Festplatten der Reihe Exos X bieten Platz für bis zu 1,3 Petabyte Daten in nur einem 5-HE-Gehäuse, auf die dank doppelter Controller schnell zugegriffen werden kann (Leseleistung bis zu 7 GB/s und sequenzielle Schreibleistung bis zu 5,5 GB/s). Mit der hauseigenen Datenschutztechnologie Seagate ADAPT können Kunden schnelle Rebuilds von Festplatten durchführen, um Ausfallzeiten zu reduzieren. Die Daten werden entsprechend ihrer Verwendungshäufigkeit mit Echtzeit-Daten-Tiering effizient verwaltet. Die modulare Architektur bietet einen einfachen Austausch von Komponenten zwischen Systemen, und gemeinsame Field Replacement Units (FRU), Power Cooling Modules (PCM), Controller und Software ermöglichen unkomplizierte Upgrades.

Merkmale:

  • Maximale Kapazität und konstant hohe Leistung
  • Kostenoptimierte Architektur
  • Einfache Einrichtung, Wartung und Erweiterung
  • Schnelle Datenbereitstellung für Anwendungen
  • Integrierte Sicherheit

Das Modell Exos X 5U84 eignet sich zum Beispiel ideal für Unternehmen mit herausfordernden Streaming-Umgebungen, die viel Speicherkapazität bei hohem Lese-/Schreibdurchsatz sowie eine sehr hohe Daten-Verfügbarkeit (bis zu 99,999 %) benötigen.

Wenn Sie mehr Informationen zu den Seagate-Produkten benötigen oder generell zu Storage und Co. Fragen haben, sind wir jederzeit für Sie da. Per Chat, Telefon oder E-Mail – unsere erfahrenen Mitarbeiter beraten Sie gerne bei Konfiguration und Kauf von Speicher-, Netzwerk- und Server-Lösungen und darüber hinaus!

6. HPE: SimpliVity

HPE hat im Jahr 2017 das Unternehmen SimpliVity erworben und damit seine Produktpalette um Hyper Converged Infrastructure (HCI) ergänzt, um vollständige softwaredefinierte Lösungen anzubieten. Zugrunde liegen dabei der bewährte ProLiant DL280 und die leistungsstarke AMD EPYC 64-Core-Prozessorplattform. HPE SimpliVity bietet erhebliche Flexibilität in einem 1-HE-Formfaktor. Die Rechenleistung kann herunterskaliert werden, um kleinere Anforderungen zu erfüllen, die für Edge- und KMU-Basisbereitstellungen geeignet sind. Gleichzeitig kann SimpliVity für höhere Dichteanforderungen hochskaliert werden, was das Produkt perfekt für anspruchsvollere ROBO/Edge-, VDI- und KMU-Bereitstellungen macht. Die Lösung umfasst alle Funktionen der HPE SimpliVity-Software, einschließlich integrierter Datensicherung, Disaster Recovery und Dateneffizienz. Dies wird alles über eine einzige Oberfläche verwaltet.

Merkmale

  • Intelligente einfache Verwaltung und Fehlerbehebung:
    Eine einzige Oberfläche bietet eine übersichtliche zentrale Verwaltung, bei der Software, Firmware und Hypervisor per One-Click-Update aktualisiert werden. Mit InfoSight von HPE werden 86 % aller Probleme im Vorfeld erkannt und vor dem Eintreten gelöst. Insgesamt sind so Kostenreduzierungen von ca. 69 % möglich (Herstellerangaben).
     
  • Sehr effizient mit Ausfallsicherheit und Desaster Recovery:
    Daten werden von Anfang an dedupliziert, um 90 % Kapazitätseinsparungen im Primär- und Sekundärdatenspeicher zu erzielen. Der integrierte Datenschutz verringert Datenverluste, und eine VM (1 TB) kann in 1 Minute wiederhergestellt werden.
     
  • Edge-Optimiert dank verringerter Komplexität und weniger Aufwand:
    SimpliVity bietet mit nur zwei Knoten eine hohe Verfügbarkeit und eine zentrale Verwaltung für einfacheres Edge- und ROBO-Management

HPE bietet drei Ausführungen an – SimpliVity 325, SimpliVity 380 und SimpliVity 2600:

  • HPE SimpliVity 325 ist eine dank AMD-Prozessoren leistungsstarke und dennoch kompakte Lösung für VDI-Workloads in Unternehmen mit kleinem Budget für diese Anwendungen: ROBO/Edge, Einzelhandel, Bildungseinrichtungen, Behörden (Länder/Kommunen), etc.

SimpliVity 325 (HPE)
SimpliVity 325 (HPE)

  • Bei HPE SimpliVity 380 handelt es sich um eine flexible Plattform für hohen Speicher-/Rechenaufwand, mit der VDI-Kosten gespart und die Verwaltung vereinfacht werden können. Sie ist prädestiniert für GPU-Workloads, wie: Forschung, Produktion, Biowissenschaften/Gesundheitswesen, Finanzdienste, etc.

SimpliVity 380 (HPE)
SimpliVity 380 (HPE)

  • Eine hohe Rack-Dichte ermöglicht die Hyperkonvergenzlösung SimpliVity 2600. Trotz geringem Platzbedarf werden von dem System für jeden SimpliVity 2600-Knoten zwei GPUs unterstützt. Dies ist besonders für Grafikberechnungen attraktiv. Auch eine VDI in Colocation-Rechenzentren lässt sich damit gut implementieren. Anwendungen sind u. a.: ROBO/Edge, Automotive-Branche, Colocation-Rechenzentren, Öl- und Gasindustrie, etc.

SimpliVity 2600 (HPE)
SimpliVity 2600 (HPE)

Serverhero führt neben den SimpliVity-Produkten zur Speichervirtualisierung auch andere Speicherlösungen von HPE, wie HP Nimble Storage (All Flash oder Adaptive Flash), HPE 3PAR
(StoreServ, 8000 Series Hybrid, 8000 Series All Flash und 9000 Series All Flash) sowie HPE MSA (1050, 2040, 2042, 2050, 2052, 2060 und 2062) und die Bandspeichersysteme HPE MSL (2024 und 3040).
Unsere kompetenten Expert*innen helfen Ihnen gerne weiter, wenn Sie Informationen zum Kauf von Servern, Speicherlösungen oder Software, zum Beispiel für die Virtualisierung, benötigen. Oder Sie nutzen unseren Server-Konfigurator, um sich Ihr individuelles Produkt zusammenzustellen. Auch dabei helfen wir Ihnen gerne weiter – per Kundenchat direkt hier auf der Seite, per E-Mail oder am Telefon!
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Des Weiteren haben wir auf unserer Seite „Wissen2Go“ auch den zum Thema passenden Artikel „DataCore vs. StarWind vs. Nutanix“ sowie weitere interessante Themen für Sie zusammengestellt, wie zum Beispiel:

Außerdem finden Sie nützliche Anleitungen sowie hilfreiche Informationen zu Kontakten, Garantien und Lizenzen der verschiedenen Hersteller der Branche sowie zu Produkten auf unserer Wissen2Go-Seite.

Wir haben auch Steuer-Spartipps für Ihre IT-Anschaffungen und Informationen zur staatlichen Förderung von IT-Investitionen für Sie erstellt. Auch zu diesen Themen beraten wir Sie gern! Und falls Sie in einer Schule tätig sind, nutzen Sie unsere Beratung zu den Vorteilen des Digitalpakts der Bundesregierung! Informationen zu staatlichen Fördergeldern für Technologieinnovationen in Krankenhäusern finden Sie in unserer Übersicht Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) für die Digitalisierung von Krankenhäusern.

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Markus Blatt

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