Dell PowerStore 500T
Der Einstieg in die NVMe-Unified-Speicher von Dell
Die Dell PowerStore 500T ist das kleinste Modell der PowerStore-Reihe: ein All-Flash-Speichersystem auf zwei Höheneinheiten, das Server mit Block-Speicher (FC, iSCSI, NVMe) und zugleich mit Dateifreigaben (SMB, NFS) versorgt. Zwei aktive Knoten mit je einem Intel-Xeon-Prozessor, zusammen 24 Kerne und 192 GB Arbeitsspeicher, teilen sich 25 NVMe-Schächte.
Anders als die größeren Modelle kommt die 500T ohne NVRAM-Laufwerke aus: Den Schreibcache hält sie im Arbeitsspeicher und spiegelt ihn auf den Partnerknoten, dadurch bleiben alle 25 Schächte für Daten frei. Mit bis zu drei Erweiterungsgehäusen wächst sie auf 97 Laufwerke. Gedacht ist sie für Umgebungen, die Virtualisierung und Dateiablage auf ein gemeinsames Flash-System legen wollen. Mehr Rechenleistung bieten die PowerStore 1200T und die größeren Modelle.
Auf einen Blick
Was die PowerStore 500T mitbringt
Zwei Knoten mit je einer CPU bedienen gleichzeitig Ein- und Ausgaben. Dell nennt die Werte je Appliance: zwei Intel-Xeon-Prozessoren, 24 Kerne (2,2 GHz) und 192 GB Arbeitsspeicher.
Alle 25 Schächte stehen für NVMe-SSDs bereit, weil der Schreibcache im Arbeitsspeicher liegt. Mit drei Erweiterungsgehäusen sind es bis 97 Laufwerke und laut Dell bis 1.490 TB Rohkapazität.
Fibre Channel, iSCSI, NVMe/FC und NVMe/TCP für Server, SMB und NFS für Dateifreigaben, dazu VMware vVols. Bis zu 24 Front-End-Ports je Appliance.
Immer aktive Datenreduktion, Snapshots, synchrone und asynchrone Replikation, Verschlüsselung und die Migration von Altsystemen führt Dell als Teil der Basissoftware.
Eine Appliance ist bei Dell das Basisgehäuse samt angeschlossener Erweiterungsgehäuse. Im Basisgehäuse stecken zwei Knoten – die Controller, die beide gleichzeitig Ein- und Ausgaben bedienen. Prozessoren, Kerne und Arbeitsspeicher gibt Dell je Appliance an, also für beide Knoten zusammen: bei der PowerStore 500T zwei CPUs mit 24 Kernen. Bis zu vier Appliances lassen sich zu einem Cluster mit gemeinsamer Verwaltung verbinden.
Erweiterung nur mit 4-Port-Karte. Ohne die optionale 4-Port-25-GbE-Karte lassen sich an die PowerStore 500T keine Erweiterungsgehäuse anschließen. Dateidienste und der Cluster-Betrieb brauchen die Karte oder ein Ethernet-IO-Modul. Die Karte lässt sich laut Dell im laufenden Betrieb nachrüsten.
Einsatz
Wofür die PowerStore 500T gebaut ist
Enge Anbindung an VMware vSphere
Die PowerStore 500T stellt VMware vSphere neben klassischen Datastores über Fibre Channel, iSCSI oder NVMe auch vVols bereit; Datendienste lassen sich damit je virtueller Maschine statt je Datastore anwenden. Über VAAI gibt vSphere speicherbezogene Aufgaben an das System ab, über VASA kennt vSphere dessen Fähigkeiten. Mit dem Plug-in Virtual Storage Integrator erledigen Sie Bereitstellung, Verwaltung und Klonen direkt aus vSphere.
Für den Wiederanlauf an einem zweiten Standort integriert sich das System in den VMware Site Recovery Manager. Für Microsoft Hyper-V nennt Dell die Unterstützung von RSVD über SMB 3; Metro Volume gibt es für VMware, Windows und Linux.
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vVols:
Version 2.0 über FC, iSCSI, NVMe/FC und NVMe/TCP. -

VAAI und VASA:
vSphere lagert Speicheraufgaben aus und kennt die Fähigkeiten des Systems. -

Plug-ins:
Virtual Storage Integrator, Site Recovery Manager, vRO-Plug-in. -

Hyper-V:
RSVD v1 über SMB 3.
SAN und NAS in einem System
In der Standard-Betriebsart Unified liefert die PowerStore 500T beides: Volumes für Server und Datenbanken über FC, iSCSI, NVMe/FC oder NVMe/TCP – und Dateifreigaben per SMB und NFS über NAS-Server, die direkt auf dem System laufen.
Wer ausschließlich Block-Speicher braucht, richtet das System als Block optimized ein; laut Dell steht dann die gesamte Hardware für Block-Zugriffe bereit. Die Entscheidung fällt bei der Ersteinrichtung – ein späterer Wechsel erfordert eine komplette Neuinitialisierung.
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Block:
Fibre Channel, iSCSI, NVMe/FC und NVMe/TCP. -

Datei:
NFS v3 bis v4.2, SMB 1 bis 3.1.1, FTP und SFTP. -

Betriebsart:
Unified (Standard) oder Block optimized, Wahl bei der Ersteinrichtung. -

Voraussetzung:
Unified braucht bei der 500T die 4-Port-Karte oder ein Ethernet-IO-Modul.
Snapshots, Replikation und Backup
Die PowerStore 500T erstellt Snapshots von Block-, Datei- und VM-Daten und daraus beschreibbare Thin Clones. Dazu kommen unveränderliche, gesicherte Snapshots (Immutable & Secure Snapshots) und File Level Retention für Dateien.
Für ein zweites Rechenzentrum repliziert das System synchron oder asynchron – Block und Datei, vVols asynchron. Mit Metro Volume sind Volumes in zwei PowerStore-Clustern gleichzeitig aktiv. Backups auf eine PowerProtect DD lassen sich laut Dell direkt aus PowerStore steuern.
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Snapshots:
auch unveränderlich (Immutable & Secure Snapshots), dazu Thin Clones. -

Replikation:
synchron und asynchron für Block und Datei, asynchron für vVols. -

Metro Volume:
synchron, aktiv/aktiv zwischen zwei Clustern; für VMware, Windows und Linux. -

Verschlüsselung:
alle Laufwerke selbstverschlüsselnd, Schlüssel intern oder per KMIP.
Mehr Platz und mehr Leistung ohne Umzug
Kapazität wächst laufwerksweise und über bis zu drei Erweiterungsgehäuse mit je 24 NVMe-Schächten – bis 97 Laufwerke je Appliance. Für die Erweiterungsgehäuse braucht die 500T die optionale 4-Port-25-GbE-Karte, deren Ports 2 und 3 dafür reserviert sind.
Die 4-Port-Karte lässt sich laut Dell im laufenden Betrieb nachrüsten, ohne das System neu zu initialisieren. Bis zu vier Appliances lassen sich zu einem Cluster mit gemeinsamer Verwaltung verbinden – auch mit größeren PowerStore-Modellen; Volumes können dabei zwischen den Appliances verschoben werden.
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Laufwerke:
ab 6 Stück, danach einzeln erweiterbar. -

Erweiterungsgehäuse:
bis 3 × ENS24 mit je 24 NVMe-Schächten (2 HE). -

Cluster:
bis 4 Appliances, Modelle beliebig kombinierbar. -

4-Port-Karte:
Pflicht für Erweiterungsgehäuse, im laufenden Betrieb nachrüstbar.
Modelle
PowerStore 500T im Vergleich
Alle PowerStore-Modelle der zweiten Generation nutzen dasselbe 2-HE-Gehäuse, dieselbe Software und dieselben Erweiterungsgehäuse. Sie unterscheiden sich in Prozessorleistung, Arbeitsspeicher, Schreibcache und Flash-Typ.
| Modell | Prozessoren je Appliance | Arbeitsspeicher je Appliance | NVRAM-Laufwerke | Laufwerke max. | Flash-Typ |
|---|---|---|---|---|---|
| PowerStore 500T (diese Seite) | 2 × Xeon, 24 Kerne, 2,2 GHz | 192 GB | – (Schreibcache im DRAM) | 97 | NVMe-TLC |
| PowerStore 1200T | 4 × Xeon, 40 Kerne, 2,4 GHz | 384 GB | 2 | 93 | NVMe-TLC |
| PowerStore 3200T | 4 × Xeon, 64 Kerne, 2,1 GHz | 768 GB | 2 | 93 | NVMe-TLC |
| PowerStore 3200Q | 4 × Xeon, 64 Kerne, 2,1 GHz | 768 GB | 2 | 93 | NVMe-QLC |
| PowerStore 5200T | 4 × Xeon, 96 Kerne, 2,2 GHz | 1.152 GB | 4 | 93 | NVMe-TLC |
| PowerStore 9200T | 4 × Xeon, 112 Kerne, 2,2 GHz | 2.560 GB | 4 | 93 | NVMe-TLC |
Je Appliance: alle Werte gelten für eine Appliance aus zwei Knoten; „Laufwerke max.“ zählt Basisgehäuse und bis zu drei Erweiterungsgehäuse. Die 500T hat als einziges Modell keine NVRAM-Laufwerke und nutzt dafür alle 25 Schächte für Daten. Dell führt daneben das QLC-Modell 5200Q und eine dritte Generation (PowerStore 1500, 5500, 9500) mit 3-HE-Gehäuse. Angaben nach Dell Specification Sheet PowerStore Gen 2 (Stand 04/2026). Alle bei uns gelisteten Modelle finden Sie unter Dell PowerStore Storage.
Technische Daten
Dell PowerStore 500T im Detail
Rückseite (AC-Ausführung): 1 Knoten B (oben, gedreht eingebaut), 2 Netzteil, 3 Steckplätze für IO-Module 0 und 1, 4 Embedded-Modul, 5 Knoten A (unten). Abbildung: Dell Technologies.
Embedded-Modul je Knoten: 1 4-Port-Karte 25/10 GbE (optional; Ports 2 und 3 für Erweiterungsgehäuse), 2 Management-Port, 3 serieller Service-Port, 4 zwei feste 10-GbE-Ports, 5 Mini-Seriell (ungenutzt), 6 Service-Port, 7 USB, 8 NMI-Taste. Abbildung: Dell Technologies.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Artikel | Dell PowerStore 500T – Serverhero-Artikelnummer 3030375 |
| Bauform | 19-Zoll-Rack, 2 Höheneinheiten; zwei Knoten (Controller) im Basisgehäuse |
| Architektur | aktiv/aktiv – beide Knoten bedienen gleichzeitig Ein- und Ausgaben; durchgehend NVMe |
| Prozessoren (je Appliance) | 2 × Intel Xeon, zusammen 24 Kerne, 2,2 GHz – eine CPU je Knoten |
| Arbeitsspeicher (je Appliance) | 192 GB DRAM |
| Schreibcache | im Arbeitsspeicher (DRAM), auf den Partnerknoten gespiegelt; bei Stromausfall per Batterie auf das M.2-Bootmodul gesichert (keine NVRAM-Laufwerke) |
| Laufwerksschächte | 25 × 2,5 Zoll NVMe, alle für Daten nutzbar |
| Laufwerke | NVMe-TLC-SSD 1,92 / 3,84 / 7,68 / 15,36 TB; mindestens 6, dann in Einzelschritten |
| Laufwerksanzahl | bis 97 je Appliance (25 im Basisgehäuse + 3 × 24) |
| Rohkapazität (laut Dell) | Basisgehäuse bis 384 TB, Appliance bis 1.490 TB |
| Effektive Kapazität (laut Dell, bei 5:1) | Basisgehäuse bis 1,55 PBe, Appliance bis 6,16 PBe, Cluster bis 24,64 PBe |
| Erweiterungsgehäuse | bis 3 × ENS24 (2 HE, 24 × 2,5 Zoll NVMe), Anbindung über die Ports 2 und 3 der 4-Port-25-GbE-Karte (Pflicht für Erweiterung) |
| Cluster | bis 4 Appliances, Modelle beliebig kombinierbar, gemeinsame Verwaltung |
| Host-Anschlüsse (je Appliance max.) | 24 Front-End-Ports gesamt: bis 16 × FC 32/16 Gbit · bis 16 × 10GBase-T · bis 24 × 10/25 GbE (SFP); kein 100 GbE |
| Steckplätze | je Knoten 1 Embedded-Modul mit 2 festen 10-GbE-Ports (SFP) und optionaler 4-Port-25-GbE-Karte, dazu bis zu 2 IO-Module; Ausstattung beider Knoten identisch |
| Management | je Knoten 1 × 1 GbE Management und 1 × 1 GbE Service |
| Protokolle Block | Fibre Channel, iSCSI, NVMe/FC (mit 32-Gbit-SFPs), NVMe/TCP, VMware vVols 2.0 |
| Protokolle Datei | NFS v3, v4, v4.1, v4.2 · SMB 1 bis 3.1.1 · FTP, SFTP |
| Betriebsart | Unified (Block, Datei, vVols; Standard) oder Block optimized – Wahl bei der Ersteinrichtung |
| Datenreduktion | Zero Detect, Deduplizierung, Kompression – immer aktiv |
| Ausfallschutz | Dynamic Resiliency Engine mit einfacher oder doppelter Parität |
| Datendienste | Thin Provisioning, Snapshots und Thin Clones, unveränderliche (Secure) Snapshots, QoS, File Level Retention, AppSync Basic |
| Replikation | synchron/asynchron für Block und Datei, asynchron für vVols, Metro Volume (synchron, aktiv/aktiv), synchrone Metro-Replikation für Dateien mit Witness am dritten Standort |
| Backup | PowerProtect-DD-Integration direkt aus PowerStore |
| Migration | integriert aus Unity, Unity XT, PS Series, SC Series, VNX2, VMAX3, XtremIO und Fremdsystemen |
| Verschlüsselung | alle Laufwerke selbstverschlüsselnd (SED); FIPS 140-2/140-3 Level 2 optional; Schlüssel intern oder extern per KMIP |
| Verwaltung | PowerStore Manager (HTML5), CLI, REST-API, Ansible, Terraform, CSI-Plug-in; Infrastructure Observability mit ProSupport |
| Virtualisierung | VMware VAAI, VASA, vVols 2.0, Virtual Storage Integrator, Site Recovery Manager; RSVD v1 für Hyper-V über SMB 3 |
| Netzteile | 2 × redundant, ohne Ausbau des Knotens tauschbar; AC 1.450 W (200–240 V) oder 1.450/2.100 W für 100–120 V; alternativ 48 V DC (1.100 W) |
| Leistungsaufnahme Basisgehäuse (voll bestückt) | typisch 683,5 W (26 °C), maximal 984 W (40 °C) |
| Wärmeabgabe | typisch 2.332 BTU/h, maximal 3.358 BTU/h |
| Abmessungen (H × B × T) | 8,64 × 44,45 × 79,5 cm laut Hardware Information Guide; das Datenblatt nennt 8,72 × 44,72 × 79,55 cm |
| Gewicht | 37,4 kg voll bestückt (ohne Schienen) |
| Betriebstemperatur | 5 bis 35 °C dauerhaft, bis 40 °C für höchstens 10 % der Betriebsstunden |
| Service | Herstellergarantie je nach Konfiguration; Dell ProSupport und ProDeploy optional |
Quellen: Dell Specification Sheet PowerStore Gen 2 appliances (04/2026), Dell PowerStore Hardware Information Guide (07/2026) und Dell White Paper „PowerStore: Introduction to Gen 1 & Gen 2 Platforms“ (07/2026). Effektive Kapazitäten (PBe) rechnet Dell mit durchschnittlich 5:1 Datenreduktion und doppelter Laufwerksredundanz – tatsächliche Werte hängen von den Daten ab. Welche Laufwerke, Module und Services zu Ihrer Umgebung passen, klären wir gern mit Ihnen.
Offizielles Datenblatt
Dell PowerStore Gen 2 – technische Daten der Modelle 500T bis 9200T, Anschlüsse, Laufwerke und Strombedarf.
PDF · 259 KB · Englisch
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FAQ
Häufige Fragen zur PowerStore 500T
Dell gibt die Werte je Appliance an, also für beide Knoten zusammen: zwei Intel-Xeon-CPUs mit insgesamt 24 Kernen bei 2,2 GHz und 192 GB Arbeitsspeicher. Jeder Knoten der 500T arbeitet mit einer CPU.
Die PowerStore 1200T hat zwei CPUs je Knoten (zusammen 40 Kerne statt 24), doppelt so viel Arbeitsspeicher (384 GB) und zwei NVRAM-Laufwerke als Schreibcache; dafür sind bei ihr die Schächte 21 bis 24 reserviert, 21 bleiben für Daten. Zudem unterstützt sie 100-GbE-Module. Die 500T nutzt dagegen alle 25 Schächte für Daten und läuft laut Dell als einziges Gen-2-Modell direkt an 100 bis 120 V; die größeren Modelle brauchen dafür einen Aufwärtstransformator.
Ja. In der Standard-Betriebsart Unified bedient die PowerStore 500T neben Block-Zugriffen (FC, iSCSI, NVMe/FC, NVMe/TCP) auch Dateizugriffe per SMB (bis 3.1.1) und NFS (v3 bis v4.2) sowie FTP/SFTP. Wird das System bei der Ersteinrichtung als „Block optimized“ angelegt, entfallen die Dateidienste – umstellen lässt sich das nur durch Neuinitialisierung. Bei der 500T setzt der Unified-Betrieb außerdem die 4-Port-Karte oder ein Ethernet-IO-Modul voraus.
Das hängt vom Einsatz ab. Ohne die 4-Port-25-GbE-Karte im Embedded-Modul lassen sich keine Erweiterungsgehäuse anschließen. Dateidienste (Unified-Betrieb) und Cluster mit weiteren Appliances brauchen entweder diese Karte oder ein Ethernet-IO-Modul. Die Karte lässt sich laut Dell auch später im laufenden Betrieb nachrüsten.
Das Basisgehäuse nimmt 25 NVMe-Datenlaufwerke auf. Dazu kommen bis zu drei Erweiterungsgehäuse ENS24 mit je 24 Schächten, insgesamt also bis zu 97 Laufwerke und laut Dell bis 1.490 TB Rohkapazität. Voraussetzung ist die optionale 4-Port-25-GbE-Karte im Embedded-Modul. Vor dem Anschluss eines Erweiterungsgehäuses müssen die Schächte 0 bis 20 des Basisgehäuses belegt sein. Darüber hinaus fassen Sie bis zu vier Appliances zu einem Cluster zusammen.
Jeder Knoten hat zwei feste 10-GbE-Ports (SFP) und kann eine 4-Port-Karte für 25/10 GbE aufnehmen, deren Ports 0 und 1 für Hosts und Cluster dienen. Dazu kommen je Knoten bis zu zwei IO-Module: 32-Gbit-Fibre-Channel, 25/10 GbE oder 10GBase-T. 100-GbE-Module unterstützt die 500T nicht. Beide Knoten werden identisch bestückt. Insgesamt sind bis zu 24 Front-End-Ports je Appliance möglich, davon höchstens 16 Fibre Channel. NVMe over Fibre Channel setzt 32-Gbit-SFPs voraus.
PBe steht für effektive Petabyte. Dell rechnet dabei mit einer durchschnittlichen Datenreduktion von 5:1 durch Deduplizierung und Kompression und mit Schutz gegen zwei gleichzeitige Laufwerksausfälle. Für die 500T ergeben sich so bis 6,16 PBe je Appliance bei 1.490 TB Rohkapazität. Das ist eine Rechenannahme, keine Zusage: Dell weist selbst darauf hin, dass die tatsächlichen Werte abweichen, und verweist für die Auslegung auf sein Werkzeug PowerSizer. Für die Kapazitätsplanung zählt deshalb zuerst die Rohkapazität – wir beraten Sie gern.
Die Dynamic Resiliency Engine legt Nutz- und Metadaten geschützt über die vorhandenen Laufwerke ab, wahlweise mit einfacher oder doppelter Parität; laut Dell schützt sie gegen mehrere gleichzeitige Laufwerksausfälle. Gegen unbefugten Zugriff sind alle Laufwerke selbstverschlüsselnd; Laufwerke mit FIPS-140-2- oder 140-3-Validierung (Level 2) gibt es optional. Die Schlüssel verwaltet das System selbst oder ein externer Schlüsselserver per KMIP.
Die PowerStore 500T ist ein reines NVMe-Flash-System mit Block- und Dateidiensten, Datenreduktion, Replikation und Cluster-Fähigkeit. Die Systeme der Dell PowerVault-Reihe sind reine Block-Speicher für SAN oder Direktanschluss und nehmen auch Festplatten auf – sie passen, wenn viel Kapazität ohne Dateidienste und ohne All-Flash gefragt ist.