Dell PowerStore 3200T
Mehr Rechenleistung für konsolidierte Workloads
Die Dell PowerStore 3200T ist das mittlere Modell der PowerStore-Gen-2-Reihe mit TLC-Flash. Ihre zwei aktiven Knoten bringen zusammen vier Intel-Xeon-CPUs mit 64 Kernen und 768 GB Arbeitsspeicher mit – gegenüber 40 Kernen und 384 GB bei der PowerStore 1200T. Zwei gespiegelte NVRAM-Laufwerke nehmen die Schreibzugriffe entgegen.
Wie alle PowerStore-Modelle ist die 3200T ein Unified-System: Block-Speicher über FC, iSCSI und NVMe, Dateifreigaben über SMB und NFS sowie VMware vVols aus einem Gerät. Bis zu 93 NVMe-Laufwerke passen in Basis- und Erweiterungsgehäuse. Dieselbe Plattform mit QLC-Flash für mehr Kapazität ist die PowerStore 3200Q; mehr Rechenleistung bietet die PowerStore 5200T.
Auf einen Blick
Was die PowerStore 3200T mitbringt
Zwei Knoten mit je zwei CPUs bedienen gleichzeitig Ein- und Ausgaben. Dell nennt die Werte je Appliance: vier Intel-Xeon-Prozessoren, 64 Kerne (2,1 GHz) und 768 GB Arbeitsspeicher.
Das Basisgehäuse nimmt 21 NVMe-SSDs auf, dazu kommen 2 NVRAM-Laufwerke als Schreibcache. Mit drei Erweiterungsgehäusen sind es bis 93 Laufwerke und laut Dell bis 1.430 TB Rohkapazität.
Fibre Channel, iSCSI, NVMe/FC und NVMe/TCP für Server, SMB und NFS für Dateifreigaben, dazu VMware vVols. Bis zu 24 Front-End-Ports je Appliance.
Immer aktive Datenreduktion, Snapshots, synchrone und asynchrone Replikation, Verschlüsselung und die Migration von Altsystemen führt Dell als Teil der Basissoftware.
Eine Appliance ist bei Dell das Basisgehäuse samt angeschlossener Erweiterungsgehäuse. Im Basisgehäuse stecken zwei Knoten – die Controller, die beide gleichzeitig Ein- und Ausgaben bedienen. Prozessoren, Kerne und Arbeitsspeicher gibt Dell je Appliance an, also für beide Knoten zusammen: bei der PowerStore 3200T vier CPUs mit 64 Kernen. Bis zu vier Appliances lassen sich zu einem Cluster mit gemeinsamer Verwaltung verbinden.
Betriebsart vorab festlegen. Ob die PowerStore 3200T als Unified-System (Block, Datei, vVols) oder als „Block optimized“ (Block und vVols) läuft, wird bei der Ersteinrichtung gewählt. Ein späterer Wechsel erfordert laut Dell das vollständige Zurücksetzen auf den Werkszustand.
Einsatz
Wofür die PowerStore 3200T gebaut ist
Enge Anbindung an VMware vSphere
Die PowerStore 3200T stellt VMware vSphere neben klassischen Datastores über Fibre Channel, iSCSI oder NVMe auch vVols bereit; Datendienste lassen sich damit je virtueller Maschine statt je Datastore anwenden. Über VAAI gibt vSphere speicherbezogene Aufgaben an das System ab, über VASA kennt vSphere dessen Fähigkeiten. Mit dem Plug-in Virtual Storage Integrator erledigen Sie Bereitstellung, Verwaltung und Klonen direkt aus vSphere.
Für den Wiederanlauf an einem zweiten Standort integriert sich das System in den VMware Site Recovery Manager. Für Microsoft Hyper-V nennt Dell die Unterstützung von RSVD über SMB 3; Metro Volume gibt es für VMware, Windows und Linux.
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vVols:
Version 2.0 über FC, iSCSI, NVMe/FC und NVMe/TCP. -

VAAI und VASA:
vSphere lagert Speicheraufgaben aus und kennt die Fähigkeiten des Systems. -

Plug-ins:
Virtual Storage Integrator, Site Recovery Manager, vRO-Plug-in. -

Hyper-V:
RSVD v1 über SMB 3.
SAN und NAS in einem System
In der Standard-Betriebsart Unified liefert die PowerStore 3200T beides: Volumes für Server und Datenbanken über FC, iSCSI, NVMe/FC oder NVMe/TCP – und Dateifreigaben per SMB und NFS über NAS-Server, die direkt auf dem System laufen.
Wer ausschließlich Block-Speicher braucht, richtet das System als Block optimized ein; laut Dell steht dann die gesamte Hardware für Block-Zugriffe bereit. Die Entscheidung fällt bei der Ersteinrichtung – ein späterer Wechsel erfordert eine komplette Neuinitialisierung.
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Block:
Fibre Channel, iSCSI, NVMe/FC und NVMe/TCP. -

Datei:
NFS v3 bis v4.2, SMB 1 bis 3.1.1, FTP und SFTP. -

Betriebsart:
Unified (Standard) oder Block optimized, Wahl bei der Ersteinrichtung. -

Anschlüsse:
bis 24 Front-End-Ports je Appliance, davon höchstens 16 Fibre Channel.
Snapshots, Replikation und Backup
Die PowerStore 3200T erstellt Snapshots von Block-, Datei- und VM-Daten und daraus beschreibbare Thin Clones. Dazu kommen unveränderliche, gesicherte Snapshots (Immutable & Secure Snapshots) und File Level Retention für Dateien.
Für ein zweites Rechenzentrum repliziert das System synchron oder asynchron – Block und Datei, vVols asynchron. Mit Metro Volume sind Volumes in zwei PowerStore-Clustern gleichzeitig aktiv. Backups auf eine PowerProtect DD lassen sich laut Dell direkt aus PowerStore steuern.
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Snapshots:
auch unveränderlich (Immutable & Secure Snapshots), dazu Thin Clones. -

Replikation:
synchron und asynchron für Block und Datei, asynchron für vVols. -

Metro Volume:
synchron, aktiv/aktiv zwischen zwei Clustern; für VMware, Windows und Linux. -

Verschlüsselung:
alle Laufwerke selbstverschlüsselnd, Schlüssel intern oder per KMIP.
Mehr Platz und mehr Leistung ohne Umzug
Kapazität wächst laufwerksweise und über bis zu drei Erweiterungsgehäuse mit je 24 NVMe-Schächten – bis 93 Laufwerke je Appliance. Für die Erweiterungsgehäuse braucht jeder Knoten die 2-Port-100-GbE-Karte im Embedded-Modul; sie lässt sich laut Dell im laufenden Betrieb nachrüsten.
Bis zu vier Appliances lassen sich zu einem Cluster mit gemeinsamer Verwaltung verbinden; Volumes können dabei zwischen den Appliances verschoben werden. Reicht die Leistung nicht mehr, unterstützt Dell ein Data-in-Place-Upgrade zur PowerStore 5200T: Die beiden Knoten werden nacheinander getauscht, Laufwerke und Daten bleiben an Ort und Stelle.
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Laufwerke:
ab 6 Stück, danach einzeln erweiterbar. -

Erweiterungsgehäuse:
bis 3 × ENS24 mit je 24 NVMe-Schächten (2 HE). -

Cluster:
bis 4 Appliances, Modelle beliebig kombinierbar. -

Upgrade:
Data-in-Place auf die 5200T, laut Dell ohne Ausfallzeit.
Modelle
PowerStore 3200T im Vergleich
Alle PowerStore-Modelle der zweiten Generation nutzen dasselbe 2-HE-Gehäuse, dieselbe Software und dieselben Erweiterungsgehäuse. Sie unterscheiden sich in Prozessorleistung, Arbeitsspeicher, Schreibcache und Flash-Typ.
| Modell | Prozessoren je Appliance | Arbeitsspeicher je Appliance | NVRAM-Laufwerke | Laufwerke max. | Flash-Typ |
|---|---|---|---|---|---|
| PowerStore 500T | 2 × Xeon, 24 Kerne, 2,2 GHz | 192 GB | – (Schreibcache im DRAM) | 97 | NVMe-TLC |
| PowerStore 1200T | 4 × Xeon, 40 Kerne, 2,4 GHz | 384 GB | 2 | 93 | NVMe-TLC |
| PowerStore 3200T (diese Seite) | 4 × Xeon, 64 Kerne, 2,1 GHz | 768 GB | 2 | 93 | NVMe-TLC |
| PowerStore 3200Q | 4 × Xeon, 64 Kerne, 2,1 GHz | 768 GB | 2 | 93 | NVMe-QLC |
| PowerStore 5200T | 4 × Xeon, 96 Kerne, 2,2 GHz | 1.152 GB | 4 | 93 | NVMe-TLC |
| PowerStore 9200T | 4 × Xeon, 112 Kerne, 2,2 GHz | 2.560 GB | 4 | 93 | NVMe-TLC |
Je Appliance: alle Werte gelten für eine Appliance aus zwei Knoten; „Laufwerke max.“ zählt Basisgehäuse und bis zu drei Erweiterungsgehäuse. Dell führt daneben das QLC-Modell 5200Q und eine dritte Generation (PowerStore 1500, 5500, 9500) mit 3-HE-Gehäuse. Angaben nach Dell Specification Sheet PowerStore Gen 2 (Stand 04/2026). Alle bei uns gelisteten Modelle finden Sie unter Dell PowerStore Storage.
Technische Daten
Dell PowerStore 3200T im Detail
Rückseite: 1 Knoten B (oben, gedreht eingebaut), 2 Netzteil, 3 Steckplätze für IO-Module 0 und 1, 4 Embedded-Modul, 5 Knoten A (unten). Abbildung: Dell Technologies.
Embedded-Modul je Knoten: 1 4-Port-Karte (hier 10GBase-T, alternativ 25/10 GbE SFP), 2 und 3 serielle Ports (ungenutzt), 4 Management-Port, 5 Service-Port, 6 2-Port-100-GbE-Karte (QSFP28), nötig für Erweiterungsgehäuse. Abbildung: Dell Technologies.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Artikel | Dell PowerStore 3200T – Serverhero-Artikelnummer 3069541 |
| Bauform | 19-Zoll-Rack, 2 Höheneinheiten; zwei Knoten (Controller) im Basisgehäuse |
| Architektur | aktiv/aktiv – beide Knoten bedienen gleichzeitig Ein- und Ausgaben; durchgehend NVMe |
| Prozessoren (je Appliance) | 4 × Intel Xeon, zusammen 64 Kerne, 2,1 GHz – zwei CPUs je Knoten |
| Arbeitsspeicher (je Appliance) | 768 GB DRAM |
| Schreibcache | 2 NVMe-NVRAM-Laufwerke (gespiegelt, batteriegepuffert), fest je Modell |
| Laufwerksschächte | 25 × 2,5 Zoll NVMe; 21 für Daten, Schächte 21–24 für NVRAM reserviert |
| Laufwerke | NVMe-TLC-SSD 1,92 / 3,84 / 7,68 / 15,36 TB; mindestens 6, dann in Einzelschritten |
| Laufwerksanzahl | bis 93 je Appliance (21 im Basisgehäuse + 3 × 24) |
| Rohkapazität (laut Dell) | Basisgehäuse bis 323 TB, Appliance bis 1.430 TB |
| Effektive Kapazität (laut Dell, bei 5:1) | Basisgehäuse bis 1,29 PBe, Appliance bis 5,90 PBe, Cluster bis 23,60 PBe |
| Erweiterungsgehäuse | bis 3 × ENS24 (2 HE, 24 × 2,5 Zoll NVMe), Anbindung über 2-Port-100-GbE-Karte im Embedded-Modul (nachrüstbar) |
| Cluster | bis 4 Appliances, Modelle beliebig kombinierbar, gemeinsame Verwaltung |
| Host-Anschlüsse (je Appliance max.) | 24 Front-End-Ports gesamt: bis 16 × FC 32/16 Gbit · bis 24 × 10GBase-T · bis 24 × 10/25 GbE (SFP) · bis 8 × 100 GbE (QSFP) |
| Steckplätze | je Knoten 1 Embedded-Modul mit 4-Port-Karte (10GBase-T oder 25/10 GbE) und bis zu 2 IO-Module; Ausstattung beider Knoten identisch |
| Management | je Knoten 1 × 1 GbE Management und 1 × 1 GbE Service |
| Protokolle Block | Fibre Channel, iSCSI, NVMe/FC (mit 32-Gbit-SFPs), NVMe/TCP, VMware vVols 2.0 |
| Protokolle Datei | NFS v3, v4, v4.1, v4.2 · SMB 1 bis 3.1.1 · FTP, SFTP |
| Betriebsart | Unified (Block, Datei, vVols; Standard) oder Block optimized – Wahl bei der Ersteinrichtung |
| Datenreduktion | Zero Detect, Deduplizierung, Kompression – immer aktiv |
| Ausfallschutz | Dynamic Resiliency Engine mit einfacher oder doppelter Parität |
| Datendienste | Thin Provisioning, Snapshots und Thin Clones, unveränderliche (Secure) Snapshots, QoS, File Level Retention, AppSync Basic |
| Replikation | synchron/asynchron für Block und Datei, asynchron für vVols, Metro Volume (synchron, aktiv/aktiv), synchrone Metro-Replikation für Dateien mit Witness am dritten Standort |
| Backup | PowerProtect-DD-Integration direkt aus PowerStore |
| Migration | integriert aus Unity, Unity XT, PS Series, SC Series, VNX2, VMAX3, XtremIO und Fremdsystemen |
| Verschlüsselung | alle Laufwerke selbstverschlüsselnd (SED); FIPS 140-2/140-3 Level 2 optional; Schlüssel intern oder extern per KMIP |
| Verwaltung | PowerStore Manager (HTML5), CLI, REST-API, Ansible, Terraform, CSI-Plug-in; Infrastructure Observability mit ProSupport |
| Virtualisierung | VMware VAAI, VASA, vVols 2.0, Virtual Storage Integrator, Site Recovery Manager; RSVD v1 für Hyper-V über SMB 3 |
| Upgrade | Data-in-Place-Upgrade auf die PowerStore 5200T im laufenden Betrieb (laut Dell ohne Ausfallzeit) |
| Netzteile | 2 × 1.800 W oder 2.100 W AC, redundant, ohne Ausbau des Knotens tauschbar; 200–240 V (100–120 V nur mit 2.100 W und Aufwärtstransformator) |
| Leistungsaufnahme Basisgehäuse (voll bestückt) | typisch 1.056,4 W (26 °C), maximal 1.393,6 W (40 °C) |
| Wärmeabgabe | typisch 3.605 BTU/h, maximal 4.755 BTU/h |
| Abmessungen (H × B × T) | 8,64 × 44,45 × 79,5 cm laut Hardware Information Guide; das Datenblatt nennt 8,72 × 44,72 × 79,55 cm |
| Gewicht | 41,7 kg voll bestückt (ohne Schienen) |
| Betriebstemperatur | 5 bis 35 °C dauerhaft, bis 40 °C für höchstens 10 % der Betriebsstunden |
| Service | Herstellergarantie je nach Konfiguration; Dell ProSupport und ProDeploy optional |
Quellen: Dell Specification Sheet PowerStore Gen 2 appliances (04/2026), Dell PowerStore Hardware Information Guide (07/2026) und Dell White Paper „PowerStore: Introduction to Gen 1 & Gen 2 Platforms“ (07/2026). Effektive Kapazitäten (PBe) rechnet Dell mit durchschnittlich 5:1 Datenreduktion und doppelter Laufwerksredundanz – tatsächliche Werte hängen von den Daten ab. Welche Laufwerke, Module und Services zu Ihrer Umgebung passen, klären wir gern mit Ihnen.
Offizielles Datenblatt
Dell PowerStore Gen 2 – technische Daten der Modelle 500T bis 9200T, Anschlüsse, Laufwerke und Strombedarf.
PDF · 259 KB · Englisch
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FAQ
Häufige Fragen zur PowerStore 3200T
Dell gibt die Werte je Appliance an, also für beide Knoten zusammen: vier Intel-Xeon-CPUs mit insgesamt 64 Kernen bei 2,1 GHz und 768 GB Arbeitsspeicher. Jeder Knoten der 3200T hat zwei Prozessoren. Die Angabe „4x Intel Xeon (2.1GHz/64C)“ im Artikelnamen meint ebenfalls die Summe beider Knoten.
Prozessoren, Arbeitsspeicher und NVRAM sind identisch. Der Unterschied liegt im Flash: Die 3200T arbeitet mit TLC-SSDs (1,92 bis 15,36 TB), die PowerStore 3200Q ausschließlich mit QLC-SSDs mit 15,36 oder 30,72 TB. Die 3200Q fasst dadurch im Basisgehäuse bis 645 TB roh statt 323 TB, braucht aber mindestens 11 statt 6 Laufwerke. TLC und QLC lassen sich nicht in einer Appliance mischen, wohl aber in einem Cluster.
Ja, per Data-in-Place-Upgrade auf die PowerStore 5200T. Dafür kommen zwei zusätzliche NVRAM-Laufwerke in die Schächte 21 und 22 – die 5200T arbeitet mit vier. Die Knoten werden nacheinander getauscht, während der jeweils andere weiterarbeitet; Laufwerke und Daten bleiben an Ort und Stelle. Dell empfiehlt deshalb, die Schächte 21 und 22 frei zu lassen.
Ja. In der Standard-Betriebsart Unified bedient die PowerStore 3200T neben Block-Zugriffen (FC, iSCSI, NVMe/FC, NVMe/TCP) auch Dateizugriffe per SMB (bis 3.1.1) und NFS (v3 bis v4.2) sowie FTP/SFTP. Wird das System bei der Ersteinrichtung als „Block optimized“ angelegt, entfallen die Dateidienste – umstellen lässt sich das nur durch Neuinitialisierung.
Das Basisgehäuse nimmt 21 NVMe-Datenlaufwerke auf. Dazu kommen bis zu drei Erweiterungsgehäuse ENS24 mit je 24 Schächten, insgesamt also bis zu 93 Laufwerke und laut Dell bis 1.430 TB Rohkapazität. Dafür braucht jeder Knoten die 2-Port-100-GbE-Karte im Embedded-Modul, die sich laut Dell auch nachträglich im laufenden Betrieb einbauen lässt. Vor dem Anschluss eines Erweiterungsgehäuses müssen die Schächte 0 bis 20 des Basisgehäuses belegt sein. Darüber hinaus fassen Sie bis zu vier Appliances zu einem Cluster zusammen.
Jeder Knoten hat eine 4-Port-Karte im Embedded-Modul – wahlweise 10GBase-T oder 25/10 GbE (SFP) – und bis zu zwei IO-Module: 32-Gbit-Fibre-Channel, 25/10 GbE, 10GBase-T oder 100 GbE. Beide Knoten werden identisch bestückt; die Art der 4-Port-Karte wird bei der Bestellung festgelegt und lässt sich laut Dell später nicht ändern. Insgesamt sind bis zu 24 Front-End-Ports je Appliance möglich, davon höchstens 16 Fibre Channel. NVMe over Fibre Channel setzt 32-Gbit-SFPs voraus.
PBe steht für effektive Petabyte. Dell rechnet dabei mit einer durchschnittlichen Datenreduktion von 5:1 durch Deduplizierung und Kompression und mit Schutz gegen zwei gleichzeitige Laufwerksausfälle. Für die 3200T ergeben sich so bis 5,90 PBe je Appliance bei 1.430 TB Rohkapazität. Das ist eine Rechenannahme, keine Zusage: Dell weist selbst darauf hin, dass die tatsächlichen Werte abweichen, und verweist für die Auslegung auf sein Werkzeug PowerSizer. Für die Kapazitätsplanung zählt deshalb zuerst die Rohkapazität – wir beraten Sie gern.
Die Dynamic Resiliency Engine legt Nutz- und Metadaten geschützt über die vorhandenen Laufwerke ab, wahlweise mit einfacher oder doppelter Parität; laut Dell schützt sie gegen mehrere gleichzeitige Laufwerksausfälle. Gegen unbefugten Zugriff sind alle Laufwerke selbstverschlüsselnd; Laufwerke mit FIPS-140-2- oder 140-3-Validierung (Level 2) gibt es optional. Die Schlüssel verwaltet das System selbst oder ein externer Schlüsselserver per KMIP.