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Lexikon
DRS (Distributed Resource Scheduler)
Der Distributed Resource Scheduler (DRS) ist eine intelligente Automatisierungsfunktion in VMware vSphere-Umgebungen, die für eine optimale Auslastung und Performance in einem Cluster aus mehreren physischen Servern (Hosts) sorgt. DRS überwacht kontinuierlich die CPU- und Arbeitsspeichernutzung aller virtuellen Maschinen (VMs) und der zugrunde liegenden Hosts. Wenn das System erkennt, dass ein Host überlastet ist, während ein anderer noch freie Kapazitäten hat, verschiebt DRS laufende VMs automatisch und ohne Unterbrechung mittels vMotion auf den weniger ausgelasteten Server. Dies verhindert Leistungsengpässe ("Hotspots") proaktiv und stellt sicher, dass kritische Anwendungen stets die Ressourcen erhalten, die sie benötigen.
Neben dem Lastausgleich kann DRS auch dazu genutzt werden, Energie zu sparen (Distributed Power Management), indem es in Zeiten geringer Last (z.B. nachts) VMs auf wenigen Hosts konsolidiert und überzählige Server in den Standby-Modus versetzt. Diese Technologie ist ein Kernbestandteil moderner Virtualisierungsstrategien und ist in den höheren Editionen von VMware vSphere enthalten. Für Administratoren reduziert DRS den manuellen Aufwand für das Performance-Tuning erheblich und erhöht die Gesamteffizienz des Rechenzentrums.