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Dell PowerVault ME5012 CTO

  • Artikelnummer: 3044526
  • Kategorie: SAN
  • Hersteller: Dell
HAN: PowerVault-ME5012
Zustand: Neuware mit Herstellergarantie

Formfaktor: Rack (Höheneinheiten 2HE / 2U)

Prozessor:
Intel® XEON® Prozessor

Max. Systemspeicher:
2,1 PB (mit ME412/ME424-Erweiterung) | 4,7 PB (mit ME484-Erweiterung)

Festplatten (3.5" LFF Hot-Plug):
Keine vorverbaut (max. Einschübe: 12 / vorinstalliert: 0)

Raid Controller:
RAID 0, 1, 5, 6, 10 oder ADAPT RAID; beliebige Kombination von RAID-Levels in einem einzigen Array möglich | Maximal 1.024 Snapshots pro Array

Netzteil:
580W Power Supply

Schnittstellen:
FC, iSCSI (optisch oder BaseT), SAS unterstützt | 8 x 32Gb FC (pro Array) | 8 x SFP+/SFP28 (pro Array) | 8 x Base-T ports (pro Array) | 8 x 12Gb SAS-ports (proArray)

Verwaltung:
Dell ProSupport Enterprise Suite und Dell ProDeploy Enterprise Suite. Optionaler ProSupport Plus ist verfügbar und bietet proaktive und präventive Services zur Verbesserung der Performance und Stabilität | PowerVault Manager HTML5 GUI Element Manager, CLI

Garantie:
Begrenzte, konfigurationsabhängige Herstellergarantie

Abmessungen:
48.3 x 8.79 x 61.87 cm

Artikelnummer 3044526
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Bild von dem Serverhero Experten marcus

Dell PowerVault ME5012

Block-Storage für SAN und DAS mit 12 Einschüben

Dell PowerVault ME5012 mit Frontblende, schräg von links

Die Dell PowerVault ME5012 ist ein Speichersystem für zwei Höheneinheiten, das Server mit gemeinsam nutzbarem Block-Speicher versorgt – über ein Speichernetz (SAN) oder direkt per Kabel (DAS). Zwölf Einschübe für 3,5-Zoll-Laufwerke, zwei gleichzeitig arbeitende Controller mit Intel-Xeon-Prozessor und zwei Netzteile stecken in einem Gehäuse. Sie gehört zur ersten Generation der PowerVault-ME5-Reihe.

Gedacht ist die ME5012 für kleine und mittlere Unternehmen, die mehrere Server oder einen Virtualisierungs-Cluster an einen gemeinsamen Speicher hängen und dabei vor allem viel Kapazität brauchen. Mehr Einschübe im Grundgerät bieten die PowerVault ME5024 (24 × 2,5 Zoll) und die PowerVault ME5084 (84 × 3,5 Zoll). Die nächste Generation mit gleichem Gehäuseformat ist die PowerVault ME5212.

Auf einen Blick

Was die PowerVault ME5012 mitbringt

12 Einschübe, bis 264 Laufwerke
3,5 Zoll · NL-SAS bis 22 TB

NL-SAS- und SAS-Festplatten sowie SSDs, 2,5-Zoll-Laufwerke im passenden Träger. Mit Erweiterungsgehäusen wächst das System auf 264 Laufwerke.

Zwei aktive Controller
Intel Xeon · 16 GB Cache

Beide Controller arbeiten gleichzeitig. Fällt einer aus, übernimmt der andere. Dell nennt je Controller 8 GB Speicher und 16 GB für den Cache.

FC, iSCSI oder SAS
4 Host-Ports je Controller

32-Gbit-Fibre-Channel, 25-GbE-iSCSI (SFP28), 10GBase-T-iSCSI oder 12-Gbit-SAS für den direkten Anschluss ohne Switch.

Software inklusive
ADAPT · Snapshots · Replikation

Dazu Auto-Tiering, Thin Provisioning und Verschlüsselung über selbstverschlüsselnde Laufwerke – bei Dell Teil der mitgelieferten Software.

So funktioniert ADAPT

Klassisches RAID baut nach einem Plattenausfall die Daten auf eine einzelne Ersatzplatte zurück. ADAPT verteilt Daten und Reservekapazität dagegen über alle Laufwerke der Gruppe (verteiltes Erasure Coding); eigene Ersatzplatten braucht es nicht. Laut Dell verkürzt das die Wiederherstellungszeit nach einem Ausfall. RAID 1, 5, 6 und 10 stehen daneben weiter zur Verfügung, auch gemischt in einem System.

Erste ME5-Generation. Die ME5012 arbeitet mit den Erweiterungsgehäusen ME412, ME424 und ME484. Dell führt daneben die PowerVault ME5212 als nächste Generation („ME5 Next Gen“) mit eigenen Gehäusen ME512, ME524 und ME584. Per Replikation lassen sich beide laut Dell verbinden. Wer ein vorhandenes ME5012-System ergänzt, bleibt bei dieser Reihe; wer neu plant, vergleicht beide.

Einsatz

Wofür die PowerVault ME5012 gebaut ist

Gemeinsamer Speicher für VMware und Hyper-V

Damit virtuelle Maschinen bei einem Serverausfall auf einem anderen Host weiterlaufen können, liegen sie in einem Cluster üblicherweise auf einem gemeinsamen Speicher. Die ME5012 stellt dafür Volumes auf Blockebene bereit, die VMware vSphere (ESXi) und Microsoft Hyper-V als Datenspeicher einbinden.

Für VMware bringt Dell ein vCenter-Plug-in mit, über das sich das Array aus der gewohnten Oberfläche verwalten lässt. Mit einem zweiten ME5-System an einem anderen Standort und dem VMware Site Recovery Manager lässt sich ein Notfall-Rechenzentrum aufbauen.

Unterstützte Systeme laut Datenblatt
  • Check

    VMware:
    vSphere 7.0 und 6.7, vCenter-Plug-in, Site Recovery Manager.

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    Microsoft:
    Windows Server 2022, 2019 und 2016, Hyper-V.

  • Check

    Linux:
    RHEL 8.2 und 7.8, SLES 15.2 und 12.5.

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    Stand:
    Versionsliste des Dell-Datenblatts von 08/2025.

Speicher für wenige Server ohne Speichernetz

Nicht jede Umgebung rechtfertigt Fibre-Channel-Switches oder ein eigenes iSCSI-Netz. Mit den 12-Gbit-SAS-Controllern werden die Server direkt per Kabel an die ME5012 angeschlossen – Dell nennt das DAS-Betrieb.

Damit eignet sich die ME5012 für kleine Cluster, für Außenstellen und für Anwendungen, die einen gemeinsamen Speicher brauchen, aber kein eigenes Speichernetz. Wird jeder Server ausfallsicher mit beiden Controllern verkabelt und Multipathing eingerichtet, bleiben die Volumes laut Dell auch bei einem Controllerausfall erreichbar.

SAS-Ausstattung
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    Host-Ports:
    vier 12-Gbit-SAS-Ports (Mini-SAS HD) je Controller, acht je System.

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    Ausfallsicherheit:
    fällt ein Controller aus, läuft das System auf dem anderen weiter.

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    Erweiterung:
    ein eigener SAS-Port je Controller für Erweiterungsgehäuse.

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    Replikation:
    nur mit FC- oder iSCSI-Controllern, nicht über SAS.

Viel Platz mit großen Festplatten

Die zwölf 3,5-Zoll-Schächte sind für NL-SAS-Festplatten mit hoher Kapazität gemacht – Dell listet Größen bis 22 TB je Laufwerk. Typische Aufgaben sind Dateiablage, Archiv und das Ziel für Datensicherungen.

Bis zu 1.024 Snapshots halten Zwischenstände fest, und die asynchrone Replikation spiegelt Volumes auf ein zweites ME5-System – laut Dell auch auf eine ME4 oder eine ME5212 der nächsten Generation.

Datenschutz im System
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    ADAPT:
    verteiltes Erasure Coding für kürzere Wiederherstellung.

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    Snapshots:
    bis 1.024 je System, Redirect-on-Write.

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    Replikation:
    asynchron über FC oder iSCSI, 1:n und n:1.

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    Verschlüsselung:
    selbstverschlüsselnde Laufwerke, FIPS 140-2 Level 2.

SSDs und Festplatten in einem System

Die ME5012 mischt Laufwerkstypen im selben System: SSDs, SAS-Festplatten mit 10.000 U/min und NL-SAS-Festplatten. Auto-Tiering verschiebt häufig genutzte Daten automatisch auf die schnellen Medien und selten genutzte auf die großen – in bis zu drei Stufen.

Daneben können SSDs als Lesecache vor Festplatten dienen. Reine SSD- oder reine HDD-Konfigurationen sind ebenso möglich.

Konfigurationen
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    All-Flash:
    nur SSDs, laut Dell bis 7,68 TB je Laufwerk.

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    Hybrid:
    SSDs plus Festplatten, Auto-Tiering mit bis zu 3 Stufen.

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    Nur Festplatte:
    NL-SAS und SAS mit 10.000 U/min, auch gemischt.

Modelle

PowerVault ME5012 im Vergleich

Die drei Grundsysteme der ersten ME5-Generation teilen sich Controller, Software und Anschlüsse. Der Unterschied liegt im Gehäuse: wie viele Laufwerke hineinpassen und in welcher Größe. Zum Vergleich steht die ME5212 der nächsten Generation dabei.

Modell Bauhöhe Einschübe Laufwerke max. Erweiterung mit Stärke
PowerVault ME5012 (diese Seite) 2 HE 12 × 3,5" 264 ME412, ME424, ME484 Kapazität mit großen Festplatten
PowerVault ME5024 2 HE 24 × 2,5" 276 ME412, ME424, ME484 viele SSDs und SAS-Platten auf 2 HE
PowerVault ME5084 5 HE 84 × 3,5" 336 ME484 höchste Dichte, ab 28 Laufwerken
PowerVault ME5212 2 HE 12 × 3,5" 264 ME512, ME524, ME584 nächste Generation der ME5012

Erweiterungsgehäuse: ME412 und ME424 passen nur hinter ME5012 und ME5024, das ME484 hinter jedes der drei Grundsysteme. Die ME5212 nutzt eigene Gehäuse der Reihe ME5xx. Angaben nach Dell-Datenblättern (Stand 08/2025 und 09/2026). Alle Modelle finden Sie unter Dell PowerVault Storage.

Technische Daten

Dell PowerVault ME5012 im Detail

Rückseite der Dell PowerVault ME5012 mit zwei Netzteilen und zwei Controllern

Rückseite: 1 und 3 Netzteile mit integrierten Lüftern, 2 Controller A (oben), 4 Controller B (unten). Abbildung: Dell Technologies.

Controller der Dell PowerVault ME5012 mit vier Host-Ports, Management- und Erweiterungsanschluss

Controller: 1 vier Host-Ports (Art je nach gewähltem Controller), 2 USB nur für den Service, 3 USB für die Kommandozeile, 4 Ethernet für das Management, 5 SAS-Port für Erweiterungsgehäuse. Abbildung: Dell Technologies.

Merkmal Wert
Artikel Dell PowerVault ME5012 – Serverhero-Artikelnummer 3044526
Bauform 19-Zoll-Rack, 2 Höheneinheiten
Laufwerksschächte 12 × 3,5 Zoll, 2,5-Zoll-Laufwerke im Träger
Laufwerke NL-SAS 7.200 U/min (bis 22 TB), SAS 10.000 U/min (bis 2,4 TB), SSD (bis 7,68 TB); Typen im selben System mischbar
Laufwerksanzahl 2 bis 264 (mit Erweiterungsgehäusen)
Max. Rohkapazität (laut Dell) 2,64 PB mit 9 × ME412 · 1,92 PB mit 9 × ME424 · 5,80 PB mit 3 × ME484
Controller 2, hot-swap-fähig, aktiv/aktiv; Betrieb mit einem Controller möglich, zweiter nachrüstbar
Prozessor Intel Xeon
Speicher (laut Dell-Datenblatt) 8 GB je Controller und 16 GB für den Cache (24 GB gesamt)
Host-Anschlüsse (je Controller 4, je System 8) 32-Gbit-FC (SFP+, auch 16 Gbit) · 25-GbE-iSCSI (SFP28/SFP+) · 10GBase-T-iSCSI (auch 1 Gbit) · 12-Gbit-SAS (Mini-SAS HD)
Management 2 × 1-GbE-Base-T (einer je Controller)
Erweiterungsanschluss 2 × 12-Gbit-SAS (einer je Controller)
Erweiterungsgehäuse bis 9 × ME412 (12 × 3,5") oder ME424 (24 × 2,5"), oder bis 3 × ME484 (84 × 3,5")
Durchsatz (laut Dell) bis 12 GB/s lesen, bis 10 GB/s schreiben
Konfigurationen All-Flash, Hybrid, reine Festplatte
Speicherart Block-Speicher für SAN oder DAS; NAS laut Dell über eine vorgeschaltete NX-Appliance (Windows)
RAID RAID 1, 5, 6, 10 und ADAPT (verteiltes Erasure Coding), im selben System kombinierbar
Datendienste Thin Provisioning (standardmäßig aktiv), Auto-Tiering mit bis zu 3 Stufen, SSD-Lesecache, bis 1.024 Snapshots (Redirect-on-Write), Volume-Kopie
Replikation asynchron über FC oder iSCSI; ME5 mit ME5, ME5 mit ME4, ME50xx mit ME52xx; 1:n und n:1
Verschlüsselung selbstverschlüsselnde Laufwerke (AES-256, FIPS 140-2 Level 2), Schlüsselverwaltung im Controller
Verwaltung PowerVault Manager (HTML5), CLI, Redfish/Swordfish-REST-API, OpenManage Enterprise, vCenter-Plug-in
Host-Betriebssysteme (Stand Datenblatt 08/2025) Windows Server 2022, 2019 und 2016, RHEL 8.2 und 7.8, SLES 15.2 und 12.5, VMware 7.0 und 6.7
Virtualisierung VMware vSphere (ESXi), vCenter, Site Recovery Manager, Microsoft Hyper-V
Netzteile 2 × 580 W AC (100–240 V), redundant, im Betrieb tauschbar, mit integrierten Lüftern
Wärmeabgabe 1.980 BTU/h
Abmessungen (H × B × T) 87,9 × 483 × 618,7 mm
Gewicht bis 32 kg voll bestückt
Betriebstemperatur 5 bis 35 °C
Service Herstellergarantie je nach Konfiguration; Dell ProSupport, ProSupport Plus und ProDeploy optional

Quellen: Dell PowerVault ME5000 Series Specification Sheet (08/2025) und ME5 Series Owner's Manual. Durchsatz und Kapazität sind Herstellerangaben für die Baureihe. Welche Laufwerke, Controller und Services Sie wählen können, sehen Sie im Konfigurator oben auf dieser Seite.

Offizielles Datenblatt

Dell PowerVault ME5000 Series – technische Daten von ME5012, ME5024, ME5084 und den Erweiterungsgehäusen.

PDF · 182 KB · Englisch

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FAQ

Häufige Fragen zur PowerVault ME5012

Die ME5012 gehört zur ersten ME5-Generation, die PowerVault ME5212 führt Dell als nächste Generation der Reihe. Bauform, Zahl der Einschübe, maximale Laufwerksanzahl und Anschlussarten stimmen laut den Datenblättern überein. Unterschiedlich sind die Erweiterungsgehäuse: Die ME5012 nutzt ME412, ME424 und ME484, die ME5212 ME512, ME524 und ME584. Per Replikation lassen sich beide Generationen verbinden.

Nur das Gehäuse. Die ME5012 nimmt zwölf 3,5-Zoll-Laufwerke auf und ist damit auf große Festplatten und viel Kapazität ausgelegt. Die PowerVault ME5024 hat 24 Schächte für 2,5-Zoll-Laufwerke und passt besser, wenn viele SSDs oder SAS-Platten mit 10.000 U/min auf zwei Höheneinheiten unterkommen sollen. Controller, Anschlüsse, Software und Erweiterungsgehäuse sind bei beiden gleich.

Ja, Dell sieht für die 2-HE-Modelle auch eine Ausführung mit einem Controller vor. Der zweite Schacht bleibt dann mit einer Blende verschlossen und lässt sich später nachrüsten; das System schaltet danach selbständig in den Betrieb mit zwei aktiven Controllern um. Für den produktiven Einsatz empfehlen wir zwei Controller – nur dann läuft der Speicher bei einem Controllerausfall weiter.

Das hängt von den gewählten Controllern ab. Dell führt vier Ausführungen: 32-Gbit-Fibre-Channel, 25-GbE-iSCSI mit SFP28-Ports, 10GBase-T-iSCSI für Kupferkabel und 12-Gbit-SAS für den direkten Anschluss. Jeder Controller hat vier Host-Ports, das System mit zwei Controllern also acht.

Über die SAS-Erweiterungsports hängen Sie bis zu neun Gehäuse ME412 oder ME424 mit je zwei Höheneinheiten an – oder bis zu drei ME484 mit je 84 Schächten. So wächst das System auf maximal 264 Laufwerke. Dell gibt die Rohkapazität mit bis zu 5,80 PB an (mit drei ME484).

Ja. Dell sieht für die 3,5-Zoll-Schächte der ME5012 auch Träger für 2,5-Zoll-Laufwerke vor – etwa für SAS-Festplatten mit 10.000 U/min, die Dell im 2,5-Zoll-Format führt. Wer überwiegend 2,5-Zoll-Laufwerke einsetzen will, bekommt in der ME5024 doppelt so viele davon unter.

Nein. Die ME5012 stellt Block-Speicher bereit: Die angeschlossenen Server sehen die Volumes wie eigene Laufwerke und legen ihr Dateisystem selbst darauf an. Dateifreigaben per SMB oder NFS liefert die ME5012 nicht selbst. Dell nennt dafür im Datenblatt eine vorgeschaltete NAS-Appliance der NX-Serie auf Windows-Basis.

Ja. Dell nennt im Datenblatt die asynchrone Replikation zwischen ME5-Systemen sowie zwischen ME5 und der älteren ME4-Reihe, jeweils in beide Richtungen. Das Datenblatt der ME5212 führt zusätzlich die Replikation zwischen ME50xx und ME52xx auf. Die Verbindung läuft über Fibre Channel oder iSCSI und über Switches, nicht per Direktverkabelung.

Über selbstverschlüsselnde Laufwerke (SED), als Festplatte oder SSD erhältlich und laut Dell nach FIPS 140-2 Level 2 zertifiziert. Die Verschlüsselung mit AES-256 übernimmt das Laufwerk, den Schlüssel verwaltet der Controller der ME5012.